Blockchain möglich Bill-Gates-Stiftung unterstützt Anti-Covid-Forschung mit Millionenbetrag

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

Bill Gates in closeup

Quelle: Shutterstock

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Die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung macht Geldmittel in Höhe von 9,7 Millionen US-Dollar frei. Das Geld soll in Blockchain-Forschungsprojekte für die Eindämmung der COVID-Pandemie gesteckt werden.

Die Ausbreitung des Corona-Virus mithilfe von moderner IT zu bekämpfen wird allerorten diskutiert. Das hochtechnisierte Korea könnte nun zu einem Vorreiter für den weitläufigen Einsatz von IT-gestützten Analysetools gegen die Covid-19-Pandemie werden. Mit von der Partie: die Blockchain-Technologie und Bill Gates.

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Wie verschiedene Medien übereinstimmend berichten, stattet die Bill & Melinda Gates Stiftung den größten Telekommunikationsanbieter Südkoreas, KT Corp., mit 9,7 Millionen US-Dollar aus. Das Geld soll in Forschungsprojekte gehen, die mögliche IT-Lösungen gegen Pandemien wie Corona untersuchen. Das Projekt hat demnach zwei Hauptziele. Zusammen mit der Global Epidemic Prevention Platform (GEPP) will man zunächst Frühwarnsysteme entwickeln, die den exponentiellen Ausbruch von pandemischen Viren frühzeitig erkennen. Zweitens will KT Corp. seinen reichhaltigen Datenfundus nutzen, um Bewegungsmuster Erkrankter sowie Hochrisikoregionen identifizieren zu können.

Blockchain-Einsatz denkbar

Die von KT ins Leben gerufene Präventionslabor gegen epidemische Erkrankungen, GEPP, forscht indes auch an einem Einsatz der Blockchain-Technologie für die Verarbeitung medizinischer Daten. Dies ist naheliegend. Schließlich handelt es sich bei medizinischen Daten um sensible Informationen; die Blockchain schafft ein Vertrauensumfeld, das Manipulationen ausschließt.

Im Hinblick auf die Verfolgung von Bewegungsdaten ist ein Einsatz der Blockchain indessen umso gebotener. Schließlich äußern Datenschützer – übrigens auch hierzulande – berechtigte Bedenken hinsichtlich möglicher Eingriffe in die Privatsphäre, da das Verfolgen von Handydaten sensible Rückschlüsse auf Bewegungsmuster zulässt. In einem Artikel zu dem Thema erwähnt die Stiftung daher, dass sie auf „dezentrale Datensicherung“ setzt. So könne man mithilfe der Blockchain-Technologie mobile Daten auswerten, ohne die digitale Privatsphäre zu gefährden. In dem Artikel heißt es,

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Diese Instrumente [technologische Tools als Antwort auf COVID-19, Anm. d. Red.] können und müssen so entwickelt und eingesetzt werden, dass die digitale Privatsphäre und die persönliche Autonomie respektiert werden. Deshalb konzentrieren sich unsere Partner auf Merkmale wie anonymisierte Eingaben und dezentralisierte Datenspeicherung.

Die von der US-Autorin und -Philantropin Melinda Gates zusammen mit ihrem Mann Bill gegründete Stiftung ist mit einem Gesamtvermögen von 46,8 Milliarden US-Dollar die größte Wohltätigkeitsorganisation der Welt. Zu den primären Zielen der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung gehören die weltweite Verbesserung der Gesundheitsversorgung sowie die Verbesserung von Bildungschancen.

Bill Gates im Visier von Verschwörungen

Zuletzt war Bill Gates immer wieder in den Fokus von VerschwörungstheoretikerInnen geraten. So wurde zuletzt die Befürchtung laut, der Microsoft-Gründer könne versuchen, die Menschheit mit Microchips zu unterwerfen. Auslöser dafür war ein Tracking-Device für menschliche Aktivitäten auf Basis von Kryptowährungen.

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