Bakkt: Die Initialzünding für die Bitcoin-Adaption – Das Meinungs-ECHO

Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Becher des Bakkt-Investors Starbucks, Kaffeebohnen und Bitcoin-Münze

Quelle: Shutterstock

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John McAfee feiert und verachtet Bakkt, Charlie Lee will sich als Litecoin-Galionsfigur abschaffen und Binance will Libra bei den Regulatoren, Zentralbanken und Unternehmen dieser Welt überholen. Das Meinungs-ECHO.

Während die institutionellen Investoren in der Vorstellung der Bitcoin-Maximalisten vor dem Bakkt-Start mit den Hufen scharren.

John McAfee: Bitcoin verhält sich zu Bakkt wie Drogen zu Kartellen


Ab dem 23. September wird sich zeigen, ob der Hype um die Bitcoin Futures der Marke Bakkt gerechtfertigt war. Dann soll nämlich der Handel mit den physisch abgewickelten Bitcoin-Terminkontrakten beginnen. John McAfee, das Enfant terrible der Krypto-Szene, kann es offenbar kaum erwarten: In einem Tweet vom 20. September geht die umstrittene Koryphäe der IT-Sicherheit davon aus, dass Bakkt bereits am heutigen 21. September lanciert. Davon abgesehen gibt sich McAfee durchaus optimistisch, was die Signalwirkung von Bakkt für eine breitere Adaption von Bitcoin betrifft:

Bakkt geht morgen live. Es ist eine institutionalisierte Exchange, also werde ich sie nicht nutzen, aber die Institutionen werden ein Maß an Vertrauen spüren, das sie zuvor nicht hatten. Es könnte die Einführung von Krypto beschleunigen. Aber denkt daran – es ist das Gegenteil der Freiheitsbewegung.

Auf den Hinweis eines Twitterati, dass Bakkt zurecht gehypt wird, entgegnet McAfee:

Stimmt. Und es wird von einem Großteil der Masse benötigt. Aber, genau wie beim Kauf von Drogen von Syndikaten des organisierten Verbrechens – nutzt das Angebot, wenn nötig, aber lasst euch nicht von der Denkweise anstecken, die dahinter steht.

Binance: Venus > Libra

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Samuel Lim, Chief Compliance Officer der maltesischen Bitcoin-Börse Binance sieht in deren Stable-Coin-Projekt „Venus“ eine ernstzunehmende Konkurrenz für den Facebeook Coin Libra. Im Gespräch mit dem englischsprachigen Krypto-Medium Coindesk betont Lim, dass Binance aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung im Blockchain Space Facebook um mehr als eine Nasenlänge voraus sei:

Man könnte sagen, es ist eine Antwort auf Libra, oder man könnte sagen, es ist eine Alternative zu Libra. Ich würde sagen, es ist wie ein starker Konkurrent von Libra. Wir wissen, was wir tun. Es ist nicht so wie bei Facebook, die sagen, dass sie gerade dabei sind, ein Blockchain-Team zusammenzustellen. Wir sind vom ersten Tag an in diesem Geschäft tätig, CZ [Changpeng Zhao, CEO von Binance] macht das seit mehr als zehn Jahren.

Damit Venus nicht wie Libra einem regulatorischen Spießrutenlauf anheim fällt, will sich Binance in den kommenden Monaten bei Regierungen und Zentralbanken anbiedern:

Ich kann sagen, dass wir uns in den nächsten drei bis sechs Monaten intensiv auf Partnerschaften mit Regierungen, Zentralbanken und großen Unternehmen zubewegen,

so Lim gegenüber Coindesk.

Cardano Chef sieht Chance für Libra in Europa

Trotz der ablehnenden Töne, die dem geplanten Facebook Coin aus der Europäischen Union, besonders aus Frankreich und Deutschland, entgegen schallen, hält der Cardano-Gründer Charles Hoskinson den Widerstand u. a. von Bundesfinanzminister Scholz  für einen Kampf gegen Windmühlen. Er begründet dies gegenüber Decrypt mit der heterogenen Zusammensetzung Europas:

Ich denke nicht, dass es in Europa eine einheitliche Kryptowährungspolitik gibt. Europa ist keine Hegemonie, in der es nur eine einzige universelle Stimme gibt. Es ist eher eine Ansammlung von verschiedenen unparteiischen [sic] Interessen, und manchmal steuern sie in die eine Richtung, manchmal in die andere.

Diese messerscharfe Analyse Hoskinsons trifft freilich nur so lange zu, bis Deutschland und Frankreich im EU-Parlament unter Beweis stellen, dass Hegemonie auch unter formal Gleichgestellten herrschen kann. Frei nach dem Motto: Alle sind gleich, doch einige sind gleicher.

Selbstkritischer Charlie Lee will ein Litecoin ohne Charlie Lee

Charlie Lee ist bekanntermaßen das Gesicht von Bitcoin-Brüderchen Litecoin. Mittlerweile offenbar zu seinem Leidwesen. Im Interview mit dem Krypto-Blog Cryptoslate äußert der Gründer der Litecoin Foundation Bedenken hinsichtlich seiner zentralen Rolle für das Projekt:

Was ich mir von Litecoin wünsche, ist, dass es mich irgendwann nicht mehr braucht, also am Ende eine dezentrale Währung ist. Ein zentralisiertes Aushängeschild zu haben ist kontraproduktiv. Weil ich dann zu einem zentralen Punkt des Scheiterns werde.

Kann man so stehen lassen.

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