Blockchain Meet-up Azhos ist Blockrockets Start-up des Monats

Dana Hajek

von Dana Hajek

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Dana Hajek

Dana absolviert ihr Masterstudium in Journalismus, Medien und Globalisierung an der City University in London. Sie ist überzeugt, dass Blockchains ein gewaltiges Nutzungs- und Transformationspotenzial aufweisen und in nur wenigen Jahren die Welt auf den Kopf stellen werden.

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Unternehmensgründung, Start, neues Projekt oder neues Ideenkonzept. Hölzerne Blöcke mit Raketengrafik in Pyramidenform angeordnet und ein Mann hält den oberen.

Quelle: Shutterstock

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AZHOS will Transparenz über die Güter der Prozessindustrie schaffen und durch den Einsatz von E-Money auf der Blockchain die Finanz- mit den Warenströmen synchronisieren. Damit steuert das Start-up einiges zur Entwicklung der Blockchain-Industrie bei.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 7. August 2020 12:08 Uhr von Dana Hajek

Einmal im Monat versammelt sich unter der Leitung des Accelerators Blockrocket Vertreter des deutschen Blockchain-Ökosystems und zeichnen außergewöhnliche Projekte aus. Die Online-Veranstaltung bietet eine gute Chance für junge Gründungen ihre Innovationen zu präsentieren. Zudem soll das Meet-up auch die Kooperationen innerhalb der Branche fördern. Dieses mal konnte das Projekt AZHOS die Jury von seiner Idee überzeugen.  

Ökosystem-Builder für Blockchain Start-ups

Fünf teilnehmende Start-ups, die noch in der Frühphase ihrer Entwicklung stecken, stellen innerhalb von fünf Minuten ihren Business Case einer fachkundigen Jury aus 150 Führungskräften, Gründern, VCs und Privatinvestoren aus dem Blockchain-Ökosystem Deutschlands vor. Nachdem sich die Unternehmer der Frage- und Antwortrunde gestellt haben, stimmen Publikum und Jury über ihren persönlichen Favoriten ab. So richtig begeistert war die Jury offenbar von Leander Johannes Kahrens, Assistant to the Board von AZHOS. Die einzelnen Pitches findet ihr hier.

Mit AZHOS gebundenes Kapital freisetzen

Das Start-up möchte die Chemieindustrie mit einer privaten Blockchain-Lösung und jeder Menge Sensoren zu neuer Effizienz verhelfen. Dabei geht es weniger um eine möglichst dezentrale Blockchain als um eine Automatisierung von Prozessen, um Zahlungsströme in der Wertschöpfungskette zu beschleunigen. Die Motivation dahinter ist, dass Lieferanten der chemischen beziehungsweise Prozessindustrie oft lange Zahlungsziele und daher hohe Summen an gebundenem Kapital haben. Möchte ein Unternehmen diese Liquidität nun erhöhen, ist es schwierig, solange die Güter beziehungsweise deren Entnahme nicht quantifiziert werden können. Und Banken wiederum können diese Güter erst dann finanzieren, wenn sie über entsprechende Daten verfügen.


Die installierten Radarsensoren von AZHOS messen also die Füllstände und speichern diese auf der Blockchain. Dieser Proof of Existence ermöglicht es Unternehmen, ihr gebundenes Kapital zu befreien, da Banken solche Güter nun finanzieren können. AZHOS automatisiert diese Zahlungen für Güter in Tanks und Silos der Chemie-, Agrar- und Mineralölindustrie mittels Smart Contracts. 

AZHOS Pläne für 2020

In naher Zukunft will AZHOS seine erste Finanzierungsrunde abzuschließen, um mehr Entwickler zu beschäftigen. Denn um alle bereits vorhandenen Datenpunkte für sein System zu nutzen, muss es stark wachsen. Die Gelder nutzt das Unternehmen, um die Zahl der Datenpunkte weiter zu erhöhen. Und das insbesondere im asiatischen Raum. In fünf Jahren willl AZHOS der führende Dienstleister in der Supply Chain-Finanzierung sein.


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