Krypto-Finanzprodukte Asien bekommt seinen ersten Bitcoin-Indexfonds

Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

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Stack hat den ersten Bitcoin-Indexfonds im asiatischen Raum eingerichtet. Der Indexfonds ermöglicht Investoren die Integration von Bitcoin in ihr Anlageportfolio und stößt auf eine steigende Nachfrage an klassischen Finanzprodukten im Anlagebereich digitaler Assets.

Das Unternehmen Stack führt Asiens ersten institutionellen Bitcoin-Indexfonds ein und ermöglicht somit traditionellen Anlegern den Zugang zu Bitcoin. Zu den Partnern gehören die Silvergate Bank, Cumberland der DRW, BitGo und Coin Metrics.

Steigende Nachfrage an Bitcoin-Finanzprodukten

Einer Pressemitteilung vom 28. Januar zufolge wird das in Asien ansässige Unternehmen einen Bitcoin-Indexfonds einführen, um die steigende Nachfrage an klassischen Finanzprodukten im digitalen Anlagebereich aufzufangen. Laut Michael Collett, Chief Marketing Officer bei Stack, verschwinde bereits „die Kluft zwischen der alten Welt der traditionellen Finanzen und der Kryptowährungsindustrie“.

Laut Stack gebe es im Bitcoin-Markt ein steigendes Bedürfnis institutioneller Investoren nach einem Zugang zum Markt digitaler Assets. Der Kauf und die Verwahrung von Bitcoin über Vermögensverwalter kommt Anlegern aber bislang teuer zu stehen. Bisher werden üblicherweise Aufschläge von 20 bis 40 Prozent auf den Basiswert erhoben.

Stacks Bitcoin Index Fonds (BTCX100) biete asiatischen Anlegern hingegen kostengünstige Investments in Bitcoin, heißt es von Unternehmensseite. Zugleich halte der Fonds die Standards der Finanzindustrie ein und senke die Risiken bei der Abwicklung digitaler Vermögenswerte.

Der Mindestwert einer Investition beträgt 100.000 Singapur-Dollar (knapp 73.000 US-Dollar), die Verwaltungsgebühr beläuft sich auf 2,25 Prozent. Laut Stack verwalte der Indexfonds bis 2020 ein Vermögen von 750 Millionen US-Dollar. Nur ein Jahr später soll das Volumen zudem auf 2 Milliarden US-Dollar steigen.

Matthew Dibb, Mitbegründer von Stack, teilte mit:

Wir haben einen dramatischen Anstieg der Anzahl an Investoren erlebt, die ihre Portfolios mit Bitcoin diversifizieren wollen. Die Furcht vor einer globalen Rezession in Verbindung mit sich verschlechternden Handelsbeziehungen weltweit beschleunigt diesen Prozess erheblich. Bitcoin ist eine der besten Anlagen in der Geschichte – mit 19-fachen Renditen seit 2014 – und steht in keinem Zusammenhang mit den traditionellen Märkten, was sie zu einer attraktiven Anlagemöglichkeit sowohl für Einzelpersonen als auch für Institutionen macht.

Mit dem Kauf und der Verwahrung digitaler Vermögenswerte gehen auch immer Risiken für Anleger einher. Um diese Risiken einzudämmen, bietet Stack Investoren einen Versicherungsschutz.


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