Allianz entdeckt Blockchain für sich

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Quelle: PARIS, FRANCE - JULY 31, 2016: Takis Pool columns and skyscrapers in Defense. La Defense is a major business district of Paris and a largest open-air contemporary art gallery in France. via shutterstock

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Auch der Versicherungsriese hat die Blockchain-Technologie nun für sich entdeckt. Wie offiziell angekündigt, hat die Allianz Global Corporate & Specialty SE (AGCS) erfolgreich eine Blockchain-Anwendung für ein globales Versicherungsprogramm inklusive Geldtransaktionen zwischen Ländern getestet.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

Das Unternehmen hat die Blockchain-Lösung in ein bestehendes Versicherungsprogramm implementiert. Die Software bezieht sich auf Zahlungsprozesse, Informationsübertragung in Echtzeit und ein intuitives User Interface. Die Allianz Risk Transfer Linie des Unternehmens hat sich mit Ernst&Young sowie mit der Agentur Ginetta zusammengetan.

Sie haben einen Prototypen für internationale Finanztransaktionen und die Synchronisation von Versicherungspolicen für Unternehmen getestet. Wie von der Versicherungsgesellschaft stolz verkündet, beweisen die Ergebnisse, dass die Blockchain-Technologie konzerneigene Versicherungsprogramme auf internationaler Ebene verbessern kann.

„Momentan gibt es im Finanzsektor überall Blockchain-Anwendungen. Wir sind sehr interessiert daran, das Potential dieser aufregenden Technologie im Bereich von Unternehmensversicherungen zu testen,“ Hartmut Mai, AGCS Board Member


Konzerneigene Versicherungsprogramme gelten als die kompliziertesten Gebiete von kommerziellen Versicherungen. Sie sind von multinationalen Organisationen getragen, die sich selbst versichern anstatt Versicherungen zu kaufen. Somit erstellen sie ihre eigenen Versicherungsprogramme, die man auch Captives nennt. Solche Captives können über 100 Länder und hunderte Millionen an Dollar von versicherten Vermögenswerten umfassen.

Allianz hofft auf schnellere Verteilung von Informationen

Mit Hilfe der Blockchain-Technologie soll es nun möglich werden, alle involvierten Parteien in die Captive-Versicherungsprogramme einzuschließen. Die Informationen über die verschiedenen Versicherungsarten können somit dezentral abgespeichert werden. Jegliche Updates werden dann in Echtzeit zwischen allen Teilnehmenden verteilt und sind dadurch schneller für alle verfügbar. Dadurch, so die Hoffnung, wird alles schneller, transparenter, sicherer und effizienter im Sinne der Verteilung von Informationen.

Laut Allianz soll das Interface intuitiv und nutzerfreundlich gestaltet sein. Es visualisiert die Prozesse und synchronisiert die wichtigsten Informationen in Echtzeit.

Die Allianz ist nicht die einzige Gesellschaft, die die Vorzüge der Blockchain in Versicherungsfragen für sich entdeckt. So nutzt beispielsweise AXA die Ethereum-Blockchain für Flugversicherungen, während Maersk im September eine Überseetransportversicherung getestet hat.

BTC-ECHO


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