Adaption: In Ohio kann man seine Steuern mit Bitcoin bezahlen

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Der US-Bundesstaat Ohio akzeptiert seit dieser Woche Steuerzahlungen in Bitcoin. Über eine Online-Plattform können sich Unternehmen für den Service registrieren und dann eine Vielzahl an Steuern mit Bitcoin bezahlen. Bitpay aus San Francisco wandelt die Zahlungen sodann in US-Dollar um.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Diese Floskel gilt auch für die Bitcoin-Adoption, denn der Weg von der Anlageklasse zum Zahlungsmittel ist weit. Trotzdem ist die Meldung über die Bitcoin-Akzeptanz für den Ausgleich der Steuerschuld im US-Bundesstaat Ohio in stürmischen Krypto-Zeiten eine gute Nachricht.

Aber der Reihe nach. Wie das Wall Street Journal berichtet (Achtung Paywall), können die Bürger des US-Bundesstaats Ohio bald eine Vielzahl an verschiedenen Steuern in Bitcoin zahlen. Darunter fallen unter anderem die Mehrwertsteuer, die Lohnsteuer und bestimmte Steuern auf Konsumgütern wie Benzin und Zigaretten.

Vorerst können nur Unternehmen die Zahlung ihrer Steuern in Bitcoin veranlassen. Diese müssen sich über die Website ohiocrypto.com registrieren. Laut Bericht plant der Bundesstaat allerdings mittelfristig die Erweiterung auf steuerpflichtige Privatpersonen.

Krypto-Freund Mandel als Architekt

Treibende Kraft hinter dem Projekt war Ohio-Schatzmeister Josh Mandel. Der Republikaner gilt als starker Befürworter von Kryptowährungen:

„Für mich ist Bitcoin eine legitime Geldform“,

sagte der Politiker gegenüber dem Wall Street Journal.

Wie das Finanzministerium des US-Bundesstaates mitteilt, identifiziert die Behörde sechs Gründe, wieso Unternehmen das neue Angebot nutzen sollten: Die Geschwindigkeit der Zahlungsabwicklung, die geringen Gebühren, das Tracking über die Blockchain, bessere Transparenz, ein hohes Sicherheitsniveau der Zahlungsströme sowie die Möglichkeit, mobile Zahlungen zu initiieren.

Mandel zufolge soll der Online-Dienst ab Anfang dieser Woche geöffnet sein:

„Ab Anfang dieser Woche können sich Unternehmen in Ohio auf ohiocrypto.com registrieren und dann verschiedene Steuern mit Bitcoin zahlen. Irgendwann wird der Service auf Privatpersonen ausgedehnt.“

In Zusammenarbeit mit Bitpay

Für die Zahlungsabwicklung setzt der Staat indes auf den Payment-Provider Bitpay. Das Unternehmen aus San Francisco konvertiert die eingezahlten Bitcoin alsbald in US-Dollar. Dieser Schritt ist nötig, denn der US-Dollar ist das einzige gesetzliche Zahlungsmittel in dem Land.

Auch wenn die Steuern nicht in Form von Bitcoin verbucht werden, ist der Schritt ein deutliches Signal der Administration Ohios, dem Thema Kryptowährungen positiv gesonnen zu sein.

BTC-ECHO

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