Harry Chun Tak Yeh, Gründer des Krypto-Hedgefonds Quantum Fintech Group, verstarb vor wenigen Tagen nach einem Sturz aus seinem Apartment im 30. Stockwerk eines Luxusgebäudes in Paraguay. Wie Lokalmedien berichteten, wurde die Leiche des Bitcoin-Frühinvestors in den Morgenstunden entblößt und mit einem schwarzen Plastiksack bedeckt aufgefunden wurde. Die örtliche Polizei fand die Wohnung des Verstorbenen verwüstet und mit weit geöffneter Tür vor, wobei sich zum Tatzeitpunkt keine weiteren Personen in den Räumlichkeiten aufhielten. Nun prüfen die Ermittlungsbehörden, ob es sich bei dem Vorfall um einen Unfall, einen Suizid oder um ein Tötungsdelikt handelt.
Exzessive Auftritte in der Krypto-Branche
Die 29-jährige Partnerin des Verstorbenen, eine brasilianische Staatsbürgerin, hielt sich nach eigenen Angaben in Yehs zweitem Apartment im 27. Stockwerk desselben Gebäudes auf. Von dem Sturz will sie zunächst nichts bemerkt haben. Yeh baute sein Vermögen ab dem Jahr 2013 auf, als er frühzeitig in Bitcoin investierte – zu einem Kurs von rund 60 US-Dollar. Vor sechs Jahren gründete der chinesischstämmige Geschäftsmann die Quantum Fintech Group, welche nach eigenen Angaben ein Vermögen von mehr als zwei Milliarden US-Dollar verwaltet.
Nach dem Bekanntwerden des ungewöhnlichen Todesfalls teilten Weggefährten aus der Krypto-Entwicklerszene auf X verschiedene Anekdoten über den verstorbenen Fondsmanager. So organisierte Yeh in der Vergangenheit exzessive Branchenevents, unter anderem in Dubai sowie im bekannten Club E11even, bei denen er Bargeld in Kisten verteilte. Bei einer anderen Gelegenheit soll Yeh Hunderte Escort-Damen zu einer Krypto-Veranstaltung eingeladen haben. Insider beschreiben ihn vor diesem Hintergrund als eine der schillerndsten Figuren in den Randbereichen der Industrie.
