Vor wenigen Tagen unterhielt sich CNBC-Host Jim Cramer mit IBM-Geschäftsführer Arvind Krishna darüber, ob Quantencomputer die mathematischen Algorithmen hinter Bitcoin und anderen Kryptowährungen knacken könnten. Die nüchterne Antwort des 64-jährigen IBM-Chefs: “Ich denke, Sie sollten sich drei oder vier Jahre Zeit lassen, und ab diesem Zeitpunkt würde ich mir darüber ziemlich große Sorgen machen”. Für Cramer offenbar ein ausreichender Grund, um sich zeitnah von seinen Bitcoin-Beständen zu verabschieden.
“Man muss diesen Mann ernst nehmen, weil er kommerzielle Quantenprojekte vorantreibt”, erklärt Cramer in einem Kommentar zu seinem eigenen Interview. Und ergänzt: “Arvind Krishna kennt sich unglaublich gut mit Quantum aus. Er kennt sich mit Bitcoin und Quantum aus. Und ich werde meine verkaufen.” Bei Ethereum sei die Situation womöglich sogar noch schlimmer. Offenbar will der Moderator der CNBC-Sendung “Mad Money” nicht mehr bis 2029 oder 2030 warten, sondern verabschiedet sich lieber direkt aus dem Markt – trotz 50-prozentigem Kurseinbruch seit dem Allzeithoch im Oktober
Warum die Krypto-Community jubelt
Eine offizielle Bestätigung seiner Bitcoin-Verkäufe gibt es bislang nicht, aber viele Krypto-Enthusiasten reagieren trotzdem positiv auf die Meldung. Kein Wunder, schließlich empfahl Cramer schon mehrfach einen Krypto-Einstieg genau zum falschen Zeitpunkt oder riet davon ab, kurz bevor der BTC-Kurs durch die Decke ging. Unmittelbar nach dem FTX im Jahr 2022 meinte er beispielsweise: “Es ist nie zu spät, eine schlechte Position zu verkaufen, und das ist es, was Sie haben, wenn Sie diese sogenannten ‘digitalen Assets’ besitzen“. Damit markierte er fast exakt den Tiefpunkt des vergangenen Krypto-Winters.
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Noch im Juli 2025 erklärte Cramer, dass sich immer mehr US-Bürger vor dem Hintergrund der anwachsenden US-Staatsverschuldung um die Zukunft ihrer Kinder sorgen würden. Auch er teilte diese Bedenken und wollte deshalb “eine Menge Bitcoin” kaufen. Eines ist jedenfalls sicher: Vor spontanen Meinungsumschwüngen schreckt der TV-Moderator nicht zurück – auch wenn er dadurch in den sozialen Medien zur Witzfigur wird.

