Das Werk des Teufels 5 Bitcoin-Verschwörungstheorien, die sich gewaschen haben

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 5 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Quelle: Shutterstock | BTC-ECHO

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Hat der Antichrist Bitcoin erfunden? Oder treibt Satoshi Nakamoto aktuell als Donald Trump sein Unwesen? 5 Bitcoin-Verschwörungstheorien, die sich (das Gehirn) gewaschen haben.

Willkommen in der abstrusen Welt der Bitcoin-Verschwörungstheorien.

1. Die USA hat Bitcoin erschaffen…

Wo beginnen wir unseren Tauchgang in die Welt der Bitcoin-Verschwörungstheorien? Natürlich auf Reddit. Dort kursiert die Mär davon, dass die US-Regierung Bitcoin erschaffen hat. Als die Weltwirtschaftskrise in vollem Gange war und die amerikanische Wirtschaft in Scherben lag, musste laut „JeerFear“ ganz schnell eine neue Spekulationsblase her. Schließlich musste die US-Regierung einen Weg finden, ihre Spione und Schauspieler weiterhin für den finanziellen Ruin des Landes (und der ganzen Welt) einzusetzen. GeneralZex ergänzt:

[…] Bitcoin wurde von der CIA erfunden, um ihre Schattenoperationen zu finanzieren und Despoten rund um den Globus zu destabilisieren.

Was diese Bitcoin-Verschwörungstheorie untermauert: Unter dem Deckmantel der vermeintlichen Anonymität lockt die NSA die Menschen in ein (Blockchain-)System absoluter Kontrolle, indem sie jede Transaktion nachvollziehen kann. Schließlich will sie auch wissen, was du für deinen Kaffee bezahlst.

2. … und Donald Trump ist Satoshi Nakamoto


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Liegt eigentlich nahe, oder? Wenn die USA Bitcoin erschaffen hat, ist Donald Trump auch Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto. Da das niemand Geringeres als „RussianGunOwner“ behauptet, wird es wohl stimmen.

3. Das Werk des Teufels

Haben wir es nicht alle geahnt? Solche starken Kursschwankungen können nur auf dem höllischen Misthaufen des Antichristen gewachsen sein. Denn, so weiß „EyeBlueBayou“ die Weltlage treffsicher zu analysieren, wird Bitcoin dem Teufel helfen, durch Einsatz von Künstlicher Intelligenz eine totale Überwachung und die Kontrolle über die Menschheit zu erlangen:

Diese Technologie ist die jüngste Evolution des Geldes, die uns in der Pyramide eine Stufe näher zu einer alles sehenden, allumfassenden Autorität bringt (die auf dem Rücken jedes Dollarscheines gedruckt ist), und irgendwann über die Erde herrschen wird: eine KI.

Die Logik dahinter ist bestechend: Wer die Währung eines Landes kontrolliert, kontrolliert das Land. Wer aber die Kontrolle über eine universelle Weltwährung (Bitcoin!!!) hat, hat auch die Kontrolle über die ganze Welt.

Wir sind noch nicht so weit, aber es fängt gerade alles an.

Wie das vonstatten geht, könnte klarer nicht sein. Zunächst wird das Christentum erkennen müssen, dass sich der Antichrist in Form einer allumfassenden Künstlichen Intelligenz manifestiert – ausgehend vom Silicon Valley, wo ihr bereits jetzt der Weg geebnet wird. Da sich Christen aller Welt gegen den Teufel zur Wehr setzen wollen, wird die Silicon-Valley-Tech-Head-Fraktion anfangen, Bibeln zu verbrennen, es entsteht ein Glaubenskrieg, der zwischen Technologie und Religion entbrennt. Und das alles wegen Bitcoin.

Nicht überzeugt? Schaut euch den Namen des Bitcoin-Erfinders noch einmal genau an. Satoshi Nakamoto ist ein Anagram für „A moist satan hook“ [zu deutsch: ein feuchter Satans-Haken]. Wie konnten wir nur so blind sein?

4. „A man took a shit“ – Elon Musk hat Bitcoin erfunden

Wo wir schon bei Anagrammen sind. Vertauscht man die Buchstaben, die im Namen des Bitcoin-Erfinders stecken, und ordnet sie in der (noch) richtigeren Reihenfolge an, landen wir über – inzwischen eingeübte – Gedankenverknotungen bei Elon Musk. Denn Satoshi Nakamoto steht für „A man took a shit“, was ganz klar dem Humor von Elon Musk entspricht. Was das bedeutet? Der Tesla-Gründer hat auch Bitcoin ins Leben gerufen. (Ist er dann auch der Teufel? Oder doch nur der Präsident der Vereinigten Staaten?)

5. Zurück in die Zukunft

Der Mann aus der Zukunft kommt mit einer Warnung – naheliegenderweise richtet er sein Wort an die Menschheit über den Kommunikationskanal Reddit. Auf dem Bitcoin-Verschwörungskanal Nummer eins schreibt er:

Ich schicke euch diese Nachricht aus dem Jahr 2025. Die Lage hier ist trostlos, einige von euch werden Blut an den Händen haben. […] Im Durchschnitt hat Bitcoin bis jetzt seinen Wert in jedem Jahr um den Faktor zehn vervielfacht. […] Ab diesem Punkt [1 Million US-Dollar im Jahr 2021] gibt es keine gute Möglichkeit mehr, den Wert in US-Dollar zu bestimmen, da dieser nicht länger genutzt wird, auch geben Zentralbanken kein Geld heraus. Es gibt nur noch zwei Formen von Wohlstand auf der Welt: Land und Kryptowährungen.

Da die gesamte Welt nun (also 2025) ihre Rechnungen und Waren in Bitcoin bezahlt, ist die Kryptowährung unwahrscheinlich viel Geld wert. Verteilt man 19 Millionen Bitcoin-Einheiten auf 7 Milliarden Menschen, sind solche, die 0,001 BTC in der Wallet haben, bereits extrem wohlhabend.

Das, so führte es „Luka_Magnotta“ bereits vor sechs Jahren aus, habe unter anderem dazu geführt, dass sich die Bitcoin-Wohlstandselite vom Pöbel abgeschottet hat. Sie leben mit ihren Bodyguards und ihren Satoshis in ihrer eigenen Welt und scheren sich nicht darum, was in der Welt passiert.

Doch, geübte Bitcoin-Verschwörungstheoretiker*Innen werden es ahnen, gab es einige gewiefte (und hochgradig bösartige) Institutionen, die clever genug waren, frühzeitig ins Bitcoin-Biz einzusteigen. Da sitzen sie nun in der Zukunft und schauen schamlos dabei zu, wie die Welt in den gierigen Griffen ihrer Macht zu trostlosem Staub zerfällt. In der Zukunft treffen wir auf alte Bekannte:

  • ASIC Miner: 50.000 Bitcoin
  • Internationaler Währungsfonds: 70.000 BTC
  • Regierung von Saudi Arabien: 110.000 BTC
  • Regierung in Nordkorea: 180.000 BTC

Was bleibt, dürfte uns inzwischen wie Aluschuppen von den Augen fallen: Nur ein nuklearer Angriff kann uns vor einer nuklearen „Vernichtung“ bewahren.

Ich bin Teil eines Untergrund-Netzwerks. Wir planen einen koordinierten Angriff gegen die Infrastruktur des Internets selbst. Wir haben 20 nukleare U-Boote, mit denen wir die Unterwasserverbindungen verschiedener Kontinente zerschneiden wollen. Wenn wir das erfolgreich hinter uns gebracht haben, werden wir auf jede dichte Bevölkerungsgruppe der Welt einen simultanen nuklearen Angriff starten. Wir glauben, dass das entstehende Chaos der Weltbevölkerung erlauben wird, aufzubäumen und so viele Computer wie möglich zu zerstören. Bis wir an dem Punkt ankommen, dass Bitcoin jegliche Relevanz verliert,

schließt Luka_Magnotta seine Warnung. Doch es gibt noch Hoffnung: Wollen wir das verhindern, müssen wir nur dieses „gottverdammte Projekt in seinen Kindertagen“ zerstören.

Da hat der Teufel ganze Arbeit geleistet.


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