Zaif-Hack: Täter vermutlich aus Europa

Leopold Bosankic

von Leopold Bosankic

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Leopold Bosankic

Leopold Bosankic hat Wirtschaftsinformatik studiert. In seiner Freizeit bloggt und programmiert er für Researchly (researchly.info), einer Plattform für Blockchain- und Krypto-Research.

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Im September stahlen Hacker Kryptowährungen im Wert von 59 Million US-Dollar von der japanischen Krypto-Börse Zaif. Die Ermittler vermuten nun, dass die Täter aus Europa stammen.


Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Mark Preuss

Wie BTC-ECHO berichtete, stahlen Hacker im September Kryptowährungen im Wert von 59 Millionen US-Dollar von der japanischen Krypto-Börse Zaif. Die Angreifer entwendeten Bitcoin, Bitcoin Cash und MonaCoin. Mithilfe der (nach Marktkapitalisierung) kleinsten Kryptowährung MonaCoin könnten die Diebe nun bald identifiziert werden.

Ermittler betrieben eigene Full Nodes, um Hacker zu finden

Japanische Ermittler nutzten MonaCoin, um die IP-Adressen der Hacker zu identifizieren. Hauptermittlerin ist Japan Digital Design Co., Ltd. (JDD), eine Tochter von Mitsubishi UFJ Financial Group (MUFG), der zweitgrößten Banken-Holding der Welt. Offenbar unterwanderten die Ermittler MonaCoins Blockchain. Wie Nikkei berichtet, betrieben sie 222 MonaCoin Full Nodes und zeichneten Transaktionen auf. Diese Aufzeichnungen enthalten unter anderem die IP-Adressen der Wallets, von denen die Transaktionen ausgehen. Basierend darauf haben die Ermittler fünf Transaktionen entdeckt, von denen sie glauben, dass sie zu den Dieben gehören. Laut UPI kamen vier Transaktionen aus Frankreich und eine aus Deutschland. Wie hilfreich diese IP-Adressen jedoch sind, muss sich noch zeigen. Denn ob sie zu Privatpersonen oder einem VPN gehören, ist unklar.

Wie es mit Zaif weitergeht, ist unklar

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Für betroffene Zaif-Investoren ändert sich vorerst nichts. Im Oktober übertrug Zaifs damaliger Besitzer Tech Bureau alle Anteile der Krypto-Börse an Fisco, einen japanischen Finanzdienstleister. Im Gegenzug versprach Fisco, alle vom Hack betroffenen Investoren zu entschädigen. Zaif ist noch live, Nutzer können sich allerdings nicht mehr registrieren. Des Weiteren ist die Übertragung an Fisco noch nicht abgeschlossen. Laut der Website der Krypto-Börse müssen die Investoren der Übertragung des Unternehmens bis zum 21. November zustimmen. Was danach mit Zaif passiert, ist unklar. Bislang sieht es danach aus, dass die Krypto-Börse bestehen bleibt. Denn als Gegenleistung für die Zustimmung erhalten Investoren 1.000 ZAIF Token. Zudem ist unklar, ob Zaif sich seit dem Hack verbessert hat. Entsprechende Anweisungen erhielt die Krypto-Börse bereits kurz nach dem Hack von der japanischen Finanzbehörde FSA. Vielleicht ist diese Aufforderung aber mittlerweile ohnehin irrelevant, denn Japan überlässt die Bitcoin-Industrie sich selbst.

BTC-ECHO

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