„Wir wollen Steuerzahlern helfen“: Australien verschärft Bitcoin-Regulierung

„Wir wollen Steuerzahlern helfen“: Australien verschärft Bitcoin-Regulierung

Bitcoin-Regulierung in Australien: Die australische Steuerbehörde wird Nutzern von Kryptowährungen künftig genauer auf die Finger schauen. So will die Behörde Daten mit Krypto-Börsen austauschen, um Steuerbetrug mit Kryptowährungen vorzubeugen.

Die australische Steuerbehörde sammelt aktuell Daten, um Steuerbetrug mit Bitcoin, Ripple und anderen Kryptowährungen vorzubeugen. So teilt die australische Steuerbehörde (Australian Taxation Office) offiziell mit, dass sie damit sicherstellen will, dass australische Bürger Kryptowährungen nicht zur Steuerhinterziehung verwenden.

Die Daten dafür sammelt die Behörde von Servern, die in Zusammenhang mit Bitcoin-Börsen und anderen Krypto-Unternehmen stehen und gleicht diese mit ihren eigenen Personenverzeichnissen ab. Will Day, stellvertretender Kommissar der Behörde, sieht darin einen wichtigen Schritt, um die Richtlinien der Behörde durchzusetzen:

Die australische Steuerbehörde verwendet Daten von Dritten, um die Integrität des Steuersystems zu verbessern, indem sie Steuerzahler identifiziert, die ihre Einkommensdaten nicht korrekt angeben. Wir verwenden auch Daten von Dritten, um den Steuerzahlern bei der Erfüllung ihrer Steuerpflichten durch die Vorabausfüllung von Steuererklärungen zu helfen.

Steuerbehörde will Nutzern von Bitcoin & Co. helfen

Wie man der Mitteilung weiter entnehmen kann, ist die Anzahl Australischer Bitcoiner deutlich angestiegen. So liegen Schätzungen bei 0,5 bis einer Million Krypto-Nutzern in Down Under. Die Bedenken, die die Behörde in Bezug auf Bitcoin & Co. äußert, beziehen sich auf eventuelle illegale Aktivitäten:

Die australische Steuerbehörde sieht die Kryptowährungs- und Blockchain-Technologie als Ermöglicher für bestehende Risiken. Kryptowährungen wurden verwendet, um Gelder innerhalb der Schattenwirtschaft zu bewegen, Geld offshore zu verstecken ist manchmal mit Risiken mit unerklärlichem Vermögen und nicht deklarierten steuerpflichtigen Kapitalgewinnen verbunden,

teilt die Behörde weiterhin mit. Schließlich plane die Behörde, ihr Programm international auszuweiten. So wolle man künftig mit Steuerbehörden anderer Länder zusammenarbeiten, um einen besseren Datenaustausch zu gewährleisten. Bei ihrem Vorgehen will man jedoch auf Transparenz achten; so gebe man erfassten Australiern insgesamt 28 Tage Zeit, Informationen zu verifizieren:

Wir wollen Steuerzahlern helfen, ihre Sache richtig zu machen und die korrekte Menge an Steuern zu zahlen,

bekräftigt das Australian Tax Office.

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