Der Krypto-Sektor scheint wie festgefahren. Relevante Kursimpulse lassen im statistisch schwachen August weiterhin auf sich warten.
Der Krypto-Sektor scheint wie festgefahren. Relevante Kursimpulse lassen im statistisch schwachen August weiterhin auf sich warten.
Der Coldcard-Hack verunsichert viele Bitcoin-Anleger und könnte BlackRock, Fidelity und Co. zusätzlich stärken. Warum Experten aber vor übereilten Entscheidungen warnen.
Bitcoin zieht wieder institutionelles Kapital an: Seit fünf Tagen fließt Geld in die Spot-ETFs. Doch hinter dem jüngsten Kursanstieg steckt noch ein zweiter Treiber.
Die Bitcoin ETFs verzeichnen seit dem Coldcard-Hack deutliche Zuflüsse. Eric Balchunas sieht darin womöglich einen Vertrauensgewinn.
Im milliardenschweren Bitcoin-ETF-Markt reicht ein günstiges Produkt allein nicht aus. Warum Hashdex seinen Fonds trotz Krypto-Boom schließen muss.
Die KI-Euphorie an den Aktienmärkten könnte mit den Mega-IPOs von OpenAI und Anthropic vorerst enden. Bitwise-Experte André Dragosch erklärt im BTC-ECHO Interview, warum Bitcoin jetzt einen klaren Vorteil hat.
Strive-Manager Jeff Walton verteidigt die Bitcoin-Verkäufe von Strategy. Und erklärt, welche unerwarteten Auswirkungen die rasante KI-Entwicklung auf den BTC-Kurs haben könnte.
Nach zehn Handelstagen mit Abflüssen fließt wieder frisches Kapital in die Bitcoin ETFs. Vor allem Fidelity profitiert, doch BlackRock IBIT setzt seinen Negativtrend fort.
Juni war für die Bitcoin ETFs der schlechteste Monat seit Handelsstart im Januar 2024. Droht ein weiterer Kursrutsch?
An nur einem Handelstag verlieren die Bitcoin ETFs fast 700 Millionen US-Dollar. Derweil fällt die Krypto-Leitwährung unter eine wichtige Marke.
Franklin Templeton beantragt zwei ETFs, die Dividenden aus US-Aktien in Bitcoin-Exposure reinvestieren und so Aktien mit Krypto verbinden.

Der Krypto-Markt wartet auf neue Signale, Bitcoin und Co. kommen nicht von der Stelle. Doch es gibt einen Coin, der gerade ein neues Allzeithoch erreicht hat.
Truth Social zieht mehrere geplante Krypto-ETFs zurück. Betroffen sind Bitcoin- und Ethereum-Fonds aus dem Umfeld von Donald Trump.
Die Verkaufswelle bei den Bitcoin ETFs nimmt weiter Fahrt auf. Allein BlackRock verzeichnete Hunderte Millionen US-Dollar an Abflüssen.
Bitcoin steigt über 80.000 US-Dollar, doch On-Chain- und ETF-Daten zeigen sinkende Nachfrage und steigenden Verkaufsdruck. Ist der Bullrun vorbei, bevor er begonnen hat?

Sinkende Börsenreserven, ETF-Zuflüsse und negative Funding Rates nähren unter Bitcoin-Anlegern die Hoffnung auf einen Supply Squeeze.
Die Bitcoin ETFs verzeichnen eine starke Woche. BlackRock kontrolliert dabei den Großteil des verwalteten Vermögens.
Der Bitcoin-Kurs nimmt die 78.000 US-Dollar ins Visier und die ETF-Zuflüsse bleiben durchgehend positiv. Ist das die langersehnte Trendwende?
Ein Bitcoin ETF ermöglicht Anlegern, über klassische Wertpapierdepots am Bitcoin-Kurs zu partizipieren, ohne Bitcoin direkt kaufen, transferieren oder verwahren zu müssen. Während in den USA seit Januar 2024 Spot-Bitcoin-ETFs über regulierte Börsen handelbar sind, stehen deutschen und europäischen Privatanlegern primär Bitcoin-ETPs (Exchange-Traded Products) zur Verfügung, die an Handelsplätzen wie Xetra erhältlich sind.
Ein ETF (Exchange-Traded Fund) ist ein börsengehandelter Fonds, der einen Basiswert abbildet und wie eine Aktie gehandelt werden kann. Ein Bitcoin Spot ETF hält tatsächliche Bitcoin in Verwahrung und gibt Anlegern damit direkten Preiszugang, ohne dass diese eine eigene Wallet benötigen. Daneben gibt es Bitcoin Futures ETFs, die statt physischer Bitcoin mit Terminkontrakten arbeiten; diese haben eine weniger exakte Kursabbildung. Alle Bitcoin ETFs werden über klassische Wertpapierdepots bei Banken oder Brokern gehandelt und können wie Aktien jederzeit während der Handelszeiten gekauft und verkauft werden. Verwahrstellen (Custodians) – die je nach Anbieter variieren, im Fall des BlackRock IBIT etwa Coinbase Custody – halten die zugrundeliegenden Bitcoin treuhänderisch für die ETF-Anbieter.
Am 10. Januar 2024 genehmigte die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsicht SEC erstmals Spot-Bitcoin-ETFs für den US-Markt. Zugelassen wurden unter anderem der iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock, der Fidelity Wise Origin Bitcoin Fund (FBTC) sowie Produkte von ARK 21Shares, Bitwise, VanEck und Franklin Templeton. Bereits am ersten Handelstag, dem 11. Januar 2024, wurden ETFs im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar gehandelt. Bereits im ersten Halbjahr 2024 überstieg der kombinierte verwaltete Vermögenswert aller US-Spot-Bitcoin-ETFs 50 Milliarden US-Dollar. Der iShares Bitcoin Trust von BlackRock wurde zu einem der am schnellsten wachsenden ETF-Produkte in der Geschichte des US-ETF-Markts.
EU-Privatanleger können US-Spot-Bitcoin-ETFs in der Regel nicht über europäische Broker kaufen. Grund ist die PRIIPs-Verordnung (Packaged Retail and Insurance-based Investment Products), die vorschreibt, dass komplexe Finanzprodukte ein standardisiertes Basisinformationsblatt (KID) für den EU-Vertrieb benötigen. US-ETFs erstellen dieses Dokument in der Regel nicht, weil der US-Markt eigene Anforderungen hat. Damit bleibt der direkte Kauf von Produkten wie IBIT oder FBTC für EU-Privatanleger gesperrt, während institutionelle Investoren und Profis unter bestimmten Bedingungen Zugang erhalten.
In Deutschland und der EU sind physisch hinterlegte Bitcoin-ETPs (Exchange-Traded Products) an regulierten Börsen handelbar. Produkte wie der ETC Group Physical Bitcoin (BTCE), 21Shares Bitcoin ETP (ABTC) oder WisdomTree Physical Bitcoin (BTCW) sind an Xetra, SIX und Euronext gelistet. Diese Produkte sind technisch gesehen als Exchange-Traded Notes (ETNs) oder Exchange-Traded Commodities (ETCs) strukturiert, keine Investmentfonds, und weichen damit rechtlich von einem klassischen ETF ab. Sie sind jedoch physisch mit Bitcoin hinterlegt, was bedeutet, dass der Anbieter entsprechend dem ausgegebenen Volumen tatsächliche Bitcoin in Cold Storage hält. Reguliert werden diese Produkte nach dem deutschen Wertpapierrecht und dem europäischen Prospektrecht.
Der Kauf über einen ETF oder ein ETP ist einfach und über klassische Bankdepots zugänglich, ohne technisches Vorwissen. Anleger müssen sich nicht um Wallets, Private Keys oder Verwahrung kümmern. Nachteilig ist, dass man kein direktes Eigentum an Bitcoin hat, sondern einen Anspruch auf ein Finanzprodukt. Zudem fallen Verwaltungsgebühren (Management Fee) an. Wer Bitcoin direkt hält, hat vollständige Kontrolle über seine Coins, trägt aber das Verwahrrisiko selbst. Direkt gehaltene Bitcoin unterliegen in Deutschland nach mehr als einem Jahr Haltefrist der Steuerfreiheit auf Veräußerungsgewinne. Für Gewinne aus ETF- oder ETP-Anteilen gelten in der Regel Kapitalertragsteuerregeln; die genaue steuerliche Behandlung kann je nach Produktstruktur variieren. Für verbindliche Auskünfte empfiehlt sich steuerliche Beratung.