Auch Ethereum-Fonds mit Minus 

Bitcoin: Anleger ziehen Gelder aus ETFs ab

Nachdem Aktien durch den von US-Präsident Donald Trump angezettelten Handelskrieg auf Talfahrt geschickt wurden, macht sich auch bei Krypto-ETFs die Marktschwäche bemerkbar.

Johannes Dexl
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Auf einem Smartphone wird das BlackRock-Logo mit Finanzdiagrammen im Hintergrund angezeigt, was auf mögliche Trends bei Bitcoin-ETFs hindeutet.

Beitragsbild: Shutterstock

| BlackRock hatte in besonderem Maße mit Abflüssen aus ihrem Bitcoin-ETF zu kämpfen
  • US‑börsennotierte Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten am 8. April den vierten Tag in Folge Nettoabflüsse. Diese beliefen sich auf mehr als 326 Millionen US-Dollar.
  • Abflüsse dieser Höhe kamen in den vergangenen Monaten jedoch bereits mehrmals vor. Der bisherige Negativrekord liegt sogar mehr als doppelt so hoch. Grund zur Panik besteht also nicht.
  • Der iShares Bitcoin Trust ETF (IBIT) von BlackRock verzeichnete gestern mit über 252 Millionen US-Dollar den größten Ausverkauf und damit den größten Tagesabfluss seit dem 26. Februar.
  • Am Tag zuvor, dem 7. April, verbuchten die Bitcoin-Fonds ein Minus von rund 104 Millionen US-Dollar.
  • Der Verkaufsdruck bei Bitcoin und Co. folgt auf die Ankündigung weitreichender Importzölle durch US-Präsident Donald Trump, die innerhalb von zwei Tagen einen historischen Kurssturz der Aktienmärkte auslöste.
  • Bitcoin konnte sich angesichts der Panik zur Überraschung vieler noch recht gut halten. Viele Anleger fragen sich daher, ob nun der richtige Zeitpunkt zum BTC-Einstieg ist.
  • Derweil sieht BitMEX-Gründer und Krypto-Experte Arthur Hayes in einer chinesischen Yuan-Abwertung den nächsten Impuls für Bitcoin.
  • Ethereum-ETFs mussten am 8. April ein Minus von nur rund 3 Millionen US-Dollar hinnehmen. ETH-Anleger scheinen der sich immer weiter verschlimmernden Underperformance der zweitgrößten Kryptowährung mit Resignation zu begegnen.
Das Diagramm veranschaulicht den gesamten kumulierten Fluss für Bitcoin-Spot-ETFs in US-Dollar von Januar 2024 bis Januar 2025, der von etwa 5.000 Millionen auf 35.000 Millionen anstieg und eine erhebliche Marktdynamik und minimale Abflüsse widerspiegelt.

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