Wer braucht schon Gold? Wieso Bitcoin wertvoll ist – 5 Gründe für den Aufstieg

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Es gibt nach wie vor Menschen, die am Wert der Kryptowährung Nr. 1 zweifeln. Das „Pyramidenschema-Paradigma“ einiger Kritiker hält sich hartnäckig. Doch nach über zehn Jahren Existenz und 99,8-prozentiger Zuverlässigkeit des Bitcoin-Netzwerks sollte klar sein: Bitcoin ist gekommen, um zu bleiben.

Wer die Gründe für Bitcoins phänomenalen Aufstieg hinterfragt, der kann sehr viel über Geld und subjektiven Wert lernen. Wieso Bitcoin wertvoll ist.

1. Bitcoin hat keinen intrinsischen Wert – ein Glück!


Gerade von der Gold-Fraktion tönt es in regelmäßigen Abständen: Bitcoin habe keinen Nutzen als Konsumgut und sei daher als Geldmittel ungeeignet. Erst, wenn ein Gut seinen Nutzen etwa in der Schmuckherstellung bewiesen habe, könne es sich zum Geldmittel mausern. Doch diese Argumentationslinie scheitert an der Empirie und am Induktionsproblem gleichermaßen. Wieso sollten Fiatwährungen wie der US-Dollar oder der Euro demnach Wert haben? Nur weil Gold auch für Schmuck genutzt wird, heißt das nicht, dass alle Geldmittel eine ähnliche Laufbahn haben müssen.

Nein, ein intrinsischer Wert (so es das überhaupt gibt) ist keine Voraussetzung für gutes Geld. Tatsächlich ist ein möglicher Nutzen außerhalb der Geldsphäre sogar hinderlich. Denn der Nutzen von Geld als Konsumgut (man denke an die Verwendung von Gold in der Elektronik) verzerrt den Preis des Gutes durch Disruptionen in den jeweiligen Industrien. Somit wäre Gold als Geldmittel mitunter den markttypischen Fluktuationen von Rohstoffen und Industrien ausgesetzt, bei denen es Einsatz findet – kein sonderlich gutes Argument für ein monetäres Wirtschaftsgut, das möglichst wertstabil sein sollte.

Bitcoin hingehen bringt alle Eigenschaften mit, die gutes Geld benötigt. Es ist teilbar, knapp, kann instantan ausgetauscht werden und ist obendrein noch völlig dezentral und somit unabhängig von Zensur und Inflationierung. So hat Bitcoin mehr Wert akkumuliert, als die meisten für möglich gehalten haben – und das ohne jedweden „intrinsischen Wert“.

2. Knappheit

Bitcoins Cap bei 21 Millionen Einheiten ist einzigartig. Es gibt weltweit kein vergleichbares Gut, das nachweisbar derart rar ist wie Bitcoin. Wer eine bestimme Menge BTC einkauft, weiß zu jedem Zeitpunkt, wie viel Prozent des Gesamt-Vorrats er dadurch sein Eigen nennt. Diese Knappheit ist Bitcoins ultimatives Wertversprechen – und ein guter Grund, wieso Menschen dem digitalen Gold Wert zuschreiben.

3. Inflationäre Fiatwährungen

Klar, zum jetzigen Zeitpunkt ist Bitcoin weit davon entfernt, neben einem Wertspeicher auch Tauschmittel und Recheneinheit zu sein. Dies zeigt sich allein daran, dass wir BTC immer noch in seinem Gegenwert zum US-Dollar messen. Wie wir den Wert der Kryptowährung Nr. 1 messen, liegt allerdings immer im Auge des Betrachters – man denke hier nur an die Rolle, die Bitcoin im inflationsgeplagten Venezuela spielt.

4. Bitcoin hat alle Eigenschaften, die gutes Geld benötigt

Geld macht eine Hälfte jeder Transaktion aus. Eine gute Geldform ist also essentiell für eine effiziente Wirtschaft. Damit ein Gut als monetäres Medium tauglich ist, muss es gewisse Eigenschaften haben. So sollte es knapp, teilbar, fungibel, nicht-konsumierbar (Geld muss wiederverwendbar sein) und fälschungssicher sein. All diese Eigenschaften simuliert Bitcoin im Digitalen besser als jedes bisher dagewesene Geldmedium.

Je mehr Menschen diese Qualitäten an Bitcoin erkennen, desto höher der wahrgenommene Nutzen – und desto höher der Kurs.

5. Bitcoins Anreizstruktur zieht Investitionen an

Dass das Reward Halving alle vier Jahre stattfindet, ist mehr oder weniger beliebig gewählt. Man hätte stattdessen auch eine etwas weniger drastische Disinflationsrate wählen können. Allerdings sorgen ökonomische Angebotsschocks wie dieser in regelmäßigen Abständen für eine schwerwiegende Verknappung des Circulating Supply.

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