Bitcoin, Washington könnte bald ein neues Bitcoin-Gesetz bekommen
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Regulierung Washington könnte bald ein neues Bitcoin-Gesetz bekommen

In Washington liegt ein Gesetzesentwurf vor, der Bitcoin-Gewinne von unter 200 US-Dollar steuerfrei machen soll. Das könnte einen Anschub für den Bitcoin-Kurs bedeuten.

Der Bitcoin-Kurs braucht zum Anstieg neben technologischer Reife vor allem Adaption, so eine wiederkehrende Annahme im Krypto-Space. Durch die Verwendung der Kryptowährung, so die Begründung dieser Annahme, steigt auch seine Bewertung, schließlich handelt es sich um ein Asset, dessen maximale Menge begrenzt ist. (Man denke in diesem Zusammenhang nur an das anstehende Bitcoin Halving.) Eine vermehrte Verwendung bedeutete schließlich eine steigende Nachfrage, was bei sinkendem Angebotsnachschub steigende Kurse begünstigt. Doch dafür benötigt es vielerorts noch rechtliche Klarheit.

Neues Gesetz könnte Bitcoin-Kurs-Anschübe begünstigen

Einen Anschub in die richtige Richtung könnte nun bald aus den Vereinigten Staaten kommen. Denn dort könnten Bitcoin-Transaktionen deren Gewinn unter 200 US-Dollar liegt bald steuerfrei sein. Zumindest wenn ein Antrag, der dem US-Kongress aktuell vorliegt, durchgewunken wird. Dieser fordert:

Ein Gesetz, das den Internal Revenue Code von 1986 dahingehend ändert, dass er Kryptowährungen vom Bruttoeinkommen in persönlichen Transaktionen ausschließt.

Der Entwurf mit dem Namen „The Virtual Currency Tax Fairness Act of 2020“ geht auf US-Kongressmitglieder Suzan Delbene und David Schweikert aus Washington und Arizona zurück.

Kryptowährungen als Privatbesitz


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Aktuell fallen Bitcoin & Co. noch unter die Kategorie „Privatbesitz“, was aus einen Erlass aus dem Jahr 2014 hervorgeht. Das bedeutet nach amerikanischem Recht auch, dass Bitcoin-Transaktionen jedweder Höhe versteuert werden müssen. Der aktuelle Antrag würde für Kryptowährungen hier eine Ausnahme hinzufügen und so die Möglichkeit bieten, mit Bitcoin & Co. auch tatsächlich bezahlen zu können. Wenn das Gesetz durchgewunken wird, würde es alle Krypto-Transaktionen betreffen, die nach dem 31. Dezember 2019 erfolgt sind.

Damit könnte Washington einen gehörigen Anschub in Richtung Bitcoin-Adaption liefern. Denn so würde nicht nur rechtliche Sicherheit für Krypto-Transaktionen entstehen. Vielmehr würde der „Virtual Currency Tax Fairness Act of 2020“ Krypto-Nutzern die Möglichkeit geben, Bitcoin & Co. auch als Zahlungsmittel zu verwenden.

In Washington wurde unterdessen bereits im Jahr 2018 eine eigene (und weltweit erste) Blockchain-Lobbygruppe gegründet. Diese setzt sich seither für Krypto-Belange und einen besseren Ruf von Bitcoin & Co. im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ein.

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