Was uns der Bitcoin Pizza Day über Geld verrät

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Quelle: Shutterstock

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Als Laszlo Hanyecz am 22. Mai 2010 zwei Pizzen kaufte und diese mit Bitcoin bezahlte, ahnte er noch nicht, dass er damit in die Geschichte einging. Die Transaktion gilt als Bitcoins erster Einsatz als Zahlungsmittel überhaupt.

10.000 BTC: So viel bezahlte Hanyecz im Mai 2010 für zwei Pizzen. Betrachtet man den heutigen Gegenwert – etwa 79 Millionen US-Dollar – war das ein schlechter Deal. Und doch hat Hanyecz der Szene einen großen Dienst erwiesen. Denn zum ersten Mal setzte er BTC dafür ein, wofür es von Satoshi entwickelt worden war, nämlich als digitales Bargeld.


Die originale Anfrage von Laszlo Hanyecz im Bitcointalk-Forum. Es sollte ganze vier Tage dauern, bis jemand auf sein Angebot einging. Quelle: https://bitcointalk.org/index.php?topic=137.0.

Geld ist kollektiver Glaube

Die Geschichte zeigt eines ganz deutlich: Geld ist eine gesellschaftliche Illusion. Schließlich war Bitcoin auch damals bereits Bitcoin. Wenngleich Updates wie SegWit noch nicht implementiert waren, entsprach der Quellcode zu großen Teilen dem heutigen. Die phänomenale Wertsteigerung, die BTC seither an den Tag legt, repräsentiert einzig die Zahl der Menschen, die mittlerweile an Bitcoin glaubt. Denn je mehr Individuen an BTC glauben, desto höher wird sein Wert.

Niemand, der nicht daran glaubt, selbst mit Bitcoin bezahlen zu können, wird das digitale Gold als Zahlungsmittel akzeptieren. Damals hatte die Kryptowährung Nr. 1 einen ganz anderen Stellenwert. Daher wäre es verfehlt, Hanyecz einen mangelnden Geschäftssinn vorzuwerfen – auch wenn die Wertsteigerung seither sondergleichen war. Schließlich wuchs der BTC-Kurs seit dem Bitcoin Pizza Day um etwa 500 Millionen Prozent an.

Es war nicht so, dass Bitcoin damals einen Wert hatte, also war die Idee, sie gegen eine Pizza einzutauschen, unglaublich cool. Niemand wusste, dass es so groß werden würde,

zitiert ihn die New York Times 2013 in einer Reportage.

Und so ist die Wertsteigerung der legendären 10.000 BTC fast schon paradox. Denn ohne Hanyeczs Angebot hätte es Bitcoin womöglich nie zu echtem Nutzen gebracht. Die Bitcoin-Szene schuldet ihm dafür Dank.

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