Visa, Visa investiert Millionenbetrag in Bitcoin-Verwahrer Anchorage

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Visa investiert Millionenbetrag in Bitcoin-Verwahrer Anchorage

Der Plasikkartenhersteller Visa beteiligt sich mit Millionenbeträgen an Anchorage, einem US-Start-up, das Bitcoin-Verwahrlösungen für institutionelle Investoren anbietet. Damit beweist das Unternehmen einen guten Riecher: Custody-Lösungen dürften in Zukunft immer wichtiger werden.

Kryptowährungen wie Bitcoin könnten den Finanzsektor grundlegend disruptieren. Unternehmen wie Visa, die ihr Geschäftsmodell auf den Gegebenheiten des Finanzsektors aufbauen, tun demzufolge gut daran, neue Entwicklungen am Markt nicht zu verschlafen. Denn wozu fehlender Wille zu Innovation führen kann, zeigen die Entwicklung bei der Deutschen Bank.

Visa investiert in Krypto-Start-up

Den Willen zur Partizipation an der Krypto-Revolution hat Visa nun abermals bewiesen. Denn wie aus der entsprechenden Pressemitteilung, die Anchorage am 10. Juli veröffentlicht hat, hervor geht, steigt das Unternehmen mit einer Millionenbeteiligung beim Krypto-Custody-Dienst Anchorage ein.

Dabei beweist Visa einen guten Riecher: Custody-Dienste, zu Deutsch etwa „Verwahrstellen“, für Bitcoin und Co. dürften in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen. Schließlich haben institutionelle Anleger wie Hedgefonds in der Regel kein Interesse daran, die privaten Schlüssel von Krypto-Token eigenständig zu verwahren. Zu groß ist die Gefahr, dass Unachtsamkeiten oder Hacks zum Totalverlust der Coins führen. So löblich das bekannte Krypto-Motto Not your Keys not your Coins auch sein mag, nicht jeder hat das technische Know-how Best-Practice-Strategien anzuwenden und Bitcoin, Ether, Litecoin und Co. verantwortungsvoll zu lagern.

Anchorage am Puls der Zeit


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Das Geschäftsmodell des Bitcoin-Verwahrdienstes scheint nicht nur Visa überzeugt zu haben. Denn neben dem Kreditinstitut steigt auch Blockchain Capital, einer der ältesten Risikokapitalgeber im Blockchain-Space überhaupt, in die Finanzierungsrunde ein. Gegenüber Fortune spricht Bart Stephens, Manager bei Blockchain Capital, von „dem eindrucksvollsten Geschäftsmodell, dass er seit sieben Jahren im Ökosystem gesehen hat“. Was Anchorage von anderen Custodians unterscheidet, sei die Flexibilität der Verwahrmöglichkeiten. In aller Regel liegen die privaten Schlüssel nämlich in gut gesicherten Tresoren. Damit sind sie zwar hinlänglich gegen Diebstahl geschützt. Eine schnelle Erreichbarkeit, etwa für Trading, ist damit indes nicht gegeben.

Im Gegensatz zur Konkurrenz schützt Anchorage seine private Keys mit Hilfe einer Kombination aus Multisignaturen und biometrischen Sicherheitsvorkehrungen. Ein Single Point of Failure, so das Unternehmen, bestehe dadurch nicht mehr.

Wir glauben, dass Anchorage der sicherste Ort ist, um digitale Assets zu speichern, nachdem die Krypto-Verwahrung über die physische Cold Storage hinaus mit fortschrittlicher Sicherheitstechnik modernisiert wurde.

Bart Stephens

Anchorage konnte in seiner Series-B-Funding-Runde insgesamt 40 Millionen US-Dollar einsammeln; wie viel Geld Visa investiert hat, ist nicht bekannt.

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