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Ruja Ignatova Die “Krypto-Queen” ist nun eine der zehn meistgesuchten Verbrecher des FBI

Über 3 Milliarden US-Dollar soll Ruja Ignatova durch einen mutmaßlichen Krypto-Scam von Investoren gestohlen haben. Nun setzte die US-amerikanische Bundespolizei FBI die “Krypto-Queen” auf ihre Liste der zehn meistgesuchten Verbrecher.

2014 gründete Ignatova mit ihrem Partner die Krypto-Firma OneCoin. Der 42-Jährigen wird vorgeworfen, im Rahmen des Projektes falsche Aussagen gemacht zu haben, um Investoren dazu zu bringen, in die vermeintliche Kryptowährung zu investieren. Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei dem in Bulgarien gegründeten Unternehmen um einen gigantischen Pyramiden-Scam handelte.

Während ihr Bruder Konstantin Ignatov mittlerweile ein Geständnis abgelegt hat und zugab, an Geldwäsche und Betrug beteiligt gewesen zu sein, ist Ruja Ignatova seit 2017 von der Bildfläche verschwunden. Dem FBI zufolge soll sie von Bulgarien über Griechenland die Flucht ergriffen haben. Man gehe zudem davon aus, dass sie ihr physisches Aussehen verändert haben könnte, um den Ermittlungsbehörden zu entkommen.

Das FBI verspricht aktuell eine Belohnung im Wert von 100.000 US-Dollar für Hinweise, die zu einer Festnahme führen. Ignatova ist erst die 11. Frau in 72 Jahren, die es auf die Liste der zehn meistgesuchten Verbrecher des FBI geschafft hat.

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