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Erstmals seit 50 Jahren Inflation steigt in Deutschland auf 7,9 Prozent

Deutschland kämpft mit der höchsten Inflation seit knapp 50 Jahren. Das zeigen neue Zahlen des Statistischen Bundesamts.

Die Inflation in Deutschland kennt weiter keinen Halt. Wie das Statistische Bundesamt in einer Presseerklärung mitteilte, ist die Teuerungsrate in der Bundesrepublik von April auf Mai 2022 um 0,9 Punkte auf mittlerweile 7,9 Prozent gestiegen. Im EU-weiten Vergleich liegt Deutschland damit zwar noch unter dem Durchschnitt, dennoch sind die Verbraucherpreise mittlerweile so teuer wie seit knapp 50 Jahren nicht mehr.

Am stärksten trifft die Inflation nach wie vor den Energiesektor. Aber auch in anderen Bereichen, besonders bei Nahrungsmitteln, habe die Behörde starke Preissprünge festgestellt.

Als Ursachen sieht das Statistische Bundesamt den Krieg in der Ukraine, die sich in Kombination mit Lieferengpässen und den Nachwirkungen der Corona-Pandemie erheblich auf die Verbraucherpreise ausgewirkt hätten.

Die hohe Inflation zwingt nun auch die EZB zum Handeln. Die Zentralbank bereitet derzeit die erste Leitzinsanhebung seit 11 Jahren vor. Europäer sollten sich allerdings darauf einstellen, dass die Preise “für einige Zeit erhöht bleiben”, so EZB-Chefin Christine Lagarde.

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