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Nazi-Symbolik? Rassismusvorwürfe gegen BAYC

Gegen den Bored Ape Yacht Club (BAYC) werden derzeit schwere Vorwürfe erhoben. Hat sich die beliebte NFT-Kollektion Nazi-Symbolik bedient?

Der Bored Ape Yacht Club (BAYC) steht in der Kritik. Die NFT-Serie sei rassistisch und bediene sich Nazi-Symbolik, so die Vorwürfe. So gleiche das Logo der gelangweilten Affen beispielsweise dem Wappen der Waffen-SS. Darüber hinaus kommuniziere die Serie in kryptischen Codes von weißen Rassisten, die in den letzten Jahren vor allem in der Alt-Right-Bewegung kursieren und unter anderem in Foren wie 4chan ausgetauscht werden.

Die Anschuldigungen kursieren zwar schon seit längerer Zeit, nahmen nun jedoch nach der Veröffentlichung einer einstündigen Dokumentation des YouTubers Philion nochmals an Fahrt auf. Bei der NFT-Kollektion handle es sich “um den größten Troll der Internetgeschichte”.

In einem Interview Mitte Februar wies Nicole Muniz, CEO des BAYC-Entwicklerstudios Yuga Labs, die Vorwürfe als “schmerzhaft” und “geschmacklos” zurück. Auf die Nazi-Symbolik ging sie hingegen nicht genau ein.

Zum Ende des Videos ruft der YouTuber zum Boykott der NFT-Serie auf. Der Hashtag #BURNBAYC geht derzeit weltweit viral. Diverse prominente BAYC-Mitglieder haben in der Konsequenz ihre NFT-Avatare auf Twitter und anderen sozialen Plattformen entfernt.

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