Square Enix Final-Fantasy-Macher investiert in Ethereum-Spiel

Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Ethereum-Münze mit Spielfiguren

Quelle: Shutterstock

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Das geplante Blockchain-Spiel The Sandbox hat eine kräftige Finanzspritze erhalten. Auch die japanische AAA-Spieleschmiede Square Enix beteiligte sich an der Finanzierungsrunde für das Ethereum-basierte Spiel, in dem gleich mehrere Token-Standards zum Einsatz kommen.

Die Investitionsrunde, die insgesamt 2,1 Millionen US-Dollar in die Kassen des Spiele-Entwicklers und -Publishers Animoca gespült hat, fand bereits im dritten Quartal 2019 statt. Der Erlös soll der Weiterentwicklung des Ethereum-basierten Spiels The Sandbox dienen. Dass das Ergebnis erst jetzt verkündet wurde, hat mit Streitigkeiten zwischen Animoca und der Australian Stock Exchange (ASX) zu tun. Denn diese hatte dem Unternehmen mehrere Regelverstöße attestiert. Am 10. März hat die ASX Animoca aus dem Index entfernt. Von beidseitigem Einvernehmen konnte dabei keine Rede sein:

Animoca Brands Corporation Limite möchte mitteilen, dass die ASX das Unternehmen trotz dessen gründlicher und detaillierter Gegenargumentation von der offiziellen Liste gestrichen hat,


hieß es dazu vonseiten Animocas.

Nachdem es nun nicht mehr auf die Gunst der ASX ankommt, muss Animoca das Investment nicht mehr verhehlen. In der Pressemitteilung vom 20. März freut sich der Animoca-Vorstand besonders über das Engagement von Square Enix:

Wie mehrere Generationen sind wir mit erstaunlichen Spielen wie Space Invaders, Final Fantasy und Arkanoid aufgewachsen, und so ist es ein besonderes Privileg und eine besondere Ehre, dass die legendäre Spielefirma Square Enix in The Sandbox investiert hat. Zusammen mit der Investition von B Cryptos sind wir nun näher dran, The Sandbox auf den japanischen Markt zu bringen,

kommentiert Yat Siu, Co-Founder und Chairman bei Animoca.

The Sandbox: Minecraft trifft Second Life auf Ethereum

The Sandbox kommt als eine Mischung aus Minecraft und Second Life daher. Die virtuelle Welt ist unterteilt in Parzellen, die gegen Krypto-Geld erworben werden können. Dabei kommen verschiedene Token-Typen zum Einsatz. So repräsentiert ein LAND Token die kleinste Landeinheit, die erworben werden kann. Ein LAND repräsentiert dabei ein virtuelles Grundstück von 96 m². LAND basiert auf dem Ethereum-Token-Standard ERC-721. Dieser ermöglicht die Erschaffung digitaler Unikate in Form von nicht fungiblen Token (NFTs). Die bekannteste Anwendung des Token-Standards ist die Kätzchen-Sammel-dApp CryptoKitties.

Spieler sollen die mit LAND erworbenen Grundstücke nicht nur beliebig bebauen können. The Sandbox bietet darüber hinaus die Möglichkeit, eigene Spiele für ihr Grundstück zu entwickeln. Ein Editor ermöglicht ferner das Erstellen eigener Gegenstände. Diese können wiederum auf einem Marktplatz als ASSET Token zum Verkauf angeboten werden. Anders als LAND setzt ASSET auf den Ethereum-Token-Standard ERC-1133. Dieser wurde von Enjin speziell für den Bereich Blockchain Gaming entwickelt. Er ermöglicht es, verschiedene Token in einem einzelnen Smart Contract zu erschaffen. Dadurch können die Erschaffer von ASSET Token beispielsweise Kopien ihrer Gegenstände anfertigen – sofern sie nicht den Supply auf 1 festsetzen, was dem ERC-721-Standard entspricht.

Bezahlt werden soll im Sandkasten mit SAND. Dabei handelt es sich um einen ERC-20 Token, der auf drei Milliarden Einheiten limitiert ist und derzeit noch seinem Pre-Sale harrt. Ein Teil der SAND Token ist für die Investoren reserviert. The Sandbox soll noch 2020 an den Start gehen.

Wer sich einen kleinen Einblick in die Welt des Blockchain Gaming verschaffen möchte, wird hier fündig.

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