So will Ripple das Blockchain-Ökosystem stärken

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Ripple und das Bitcoin-Ökosystem

Quelle: Shutterstock

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Das Blockchain-Unternehmen Ripple will mit personellem Zuwachs seine rechtliche Absicherung stärken. In diesem Zusammenhang ist das Unternehmen der Blockchain Association beigetreten.

Bei Kryptowährungen wie Bitcoin, Ripple oder Ethereum und anderen Blockchain-Projekten wird es ohne Regulierung eng. Das zeigen vor allem jüngste Streitigkeiten um den „Facebook Coin“ Libra. Während Facebook CEO Mark Zuckerberg vor dem US-Kongress und Libra-Vertreter vor dem Finanzausschuss des deutschen Bundestages aussagten, stand stets die Frage nach Sicherheit im Raum. Wie kann ein reibungsloser und rechtlich sicherer Ablauf zwischen Behörden, Regierung und einer digitalen Währung gewährleistet werden?

Ripple tritt der Blockchain Association bei

Diesem Problem will sich das kalifornische Blockchain-Unternehmen Ripple stellen. In einem Blogeintrag hat Geschäftsführer Brad Garlinghouse jüngst verkündet, dass das Unternehmen rund um den XRPToken, XRapid und das RippleNet sein Personal für rechtliche Fragen aufstocken will. Dabei gehe es vor allem darum, Entscheidungsträgern in der Politik das Blockchain-Ökosystem näherzubringen:

Um das volle Potential dieser [Blockchain-]Technologien zu entfalten, müssen sich Führende in der Industrie zusammenfinden und politische Entscheidungsträger über den globalen Einfluss unterrichten,

so heißt es in der Mitteilung von Brad Garlinghouse. Daher habe sich Ripple dazu entschlossen, der Blockchain Association beizutreten. Denn die Lobbygruppe für Kryptowährungen und Blockchain-Unternehmen hat genau das auf ihrer Agenda: Gesetzgebern und Regulierungsbehörden zu dem Bitcoin-Ökosystem beraten. Garlinghouse sieht darin einen entscheidenden Faktor, der das Ökosystem, das sich rund um die Kryptowährung Bitcoin gebildet hat, zu stärken:

In den USA und im Ausland ist es wichtig, dass die Politik mit Branchenwissen ausgestattet ist. So kann sie Bedingungen schaffen, unter denen technologische Innovationen gedeihen können. Bei Ripple freuen wir uns auf weitere Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern und bauen ein Team auf, das über umfangreiche legislative und politische Erfahrungen verfügt.

Brad Garlinghouse freut sich über neue Mitglieder


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Dazu habe Ripple sich mit Michelle Bond etwa eine ehemalige Mitarbeiterin der US-amerikanischen Börsenaufsicht und mit Craig Phillips einen ehemaligen Mitarbeiter des „Office of Cricital Infrastructure Protection and Compliance Policy“ an Bord geholt. Von Ripples Mitgliedschaft bei der Blockchain Association erwartet Garlinghouse indes mehr regulatorische Klarheit:

Wir freuen uns, als Mitglied der Blockchain Association aufgenommen zu werden. [Sie ist] eine Vereinigung, die eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung unserer gemeinsamen digitalen Zukunft spielt. Die Blockchain Association bietet eine einheitliche Stimme, die sich für den Aufbau tiefer Partnerschaften zwischen Technologieführern und Politikern einsetzt.

Ripple-Kurs (XRP)

Der XRP-Kurs gibt sich davon freilich unbeeindruckt. Gemeinsam mit dem Bitcoin-Kurs und dem gesamten Krypto-Ökosystem musste er in den vergangenen Tagen einen Knick erleiden. Aktuell notiert der Ripple-Kurs beziehungsweise der XRP Token bei knapp 0,28 US-Dollar. In den letzten 24 Stunden erholte er sich leicht mit einem Kursplus von rund 3 Prozent. (Stand: 25. Oktober, 09:13 Uhr. Quelle: unsere Kursseiten).

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