Expertenwissen Snowden: Whistleblower kassierte für Bitcoin-Vorträge 35.000 US-Dollar

Christian Stede

von Christian Stede

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Christian Stede

Christian ist freiberuflicher Journalist. Er ist davon überzeugt, dass die Blockchain-Technologie ein noch ungeahntes Umweltschutz- und Nachhaltigkeitspotenzial bietet.

Protestschilder mit der Aufschrift „Danke, Edward Snowden“ vor dem Kapitol in Washington

Quelle: Shutterstock

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Der NSA-Whistleblower Edward Snowden hat laut US-Gerichtsdokumenten hohe Honorare für Vorträge auf Krypta-Events erhalten. Auch die Blockstack Berlin gehört zu den Auftraggebern.

Die Causa Edward Snowden sorgt immer noch für Schlagzeilen. US-Präsident Trump hatte kürzlich aufhorchen lassen, als er ankündigte, in dieser Woche eine „sehr wichtige Person“ begnadigen zu lassen. Dabei handelte es sich jedoch nicht um den Whistleblower Edward Snowden, sondern um die Frauenrechtsaktivistin Susan B. Anthony. Gleichwohl bleibt hinter dem Fall Snowden ein Fragezeichen. Trumps Vorgänger Obama hatte eine Begnadigung stets abgelehnt. Zur Begründung hieß es, es gebe gegen den ehemaligen NSA-MItarbeiter gar kein Urteil eines US-Gerichtes.


Derzeit genießt der 37-jährige Snowden Asyl in Russland. Nun sind in dem gegen ihn laufenden Verfahren in den USA Unterlagen aufgetaucht, die Aufschluss über Honorare geben, die Snowden für Vorträge zum Thema Kryptowährungen erhalten hat. Insider wissen, dass Snowden auf dem Gebiet durchaus fundierte Kenntnisse besitzt. Er enthüllte seinerzeit auch, dass die NSA auch Transaktionen von Bitcoin-Käufern überwachen ließ. 

Für seinen virtuellen Auftritt auf dem Blockstack Event in Berlin im Jahr 2018 kassierte Snowden den Unterlagen zufolge alleine 20.000 US-Dollar. Im folgenden Jahr erhielt er dann noch einmal ein Honorar in Höhe von 15.000 US-Dollar von der BTC Media. Diese ist Inhaber des Bitcoin Magazine und zahlte für seinen virtuellen Auftritt auf der Bitcoin 2019-Konferenz in San Francisco.

Snowden war bei Krypta-Events gern gesehen

Dies waren jedoch bei weitem nicht die einzigen Vorträge Snowdens zum Thema Kryptowährungen. Unter Berufung auf die Gerichtsakten weist das Nachrichtenportal news.bitcoin.com auf insgesamt 67 Veranstaltungen hin, auf denen Snowden in der Zeit von 2015 bis 2020 in Erscheinung getreten ist. Die US-Regierung wirft ihm vor, dabei Reden gehalten zu haben, „ohne die notwendigen Materialien zur Prüfung vor der Veröffentlichung einzureichen“. Dieser Vorwurf betrifft genauso die mittlerweile als Buch veröffentlichten Memoiren Snowdens. Das US-amerikanische Department of Justice (DoJ) muss sich nun mit der Frage befassen, inwieweit es Ansprüche auf die Snowden kassierten Honorare stellt.

Der Whisteblower selbst hat sich immer als großer Freund von Kryptowährungen und insbesondere Bitcoin dargestellt. Als er im September vergangenen Jahres von dem Prozess erfuhr, der ihm in den USA gemacht werden sollte, twitterte er sogleich: „alles in allem ist das für Bitcoin gut“. Diese Bemerkung ist gleichwohl mannigfaltig interpretierbar. Als im März diesen Jahres der Bitcoin-Kurs kurzfristig massiv abrutschte, meinte er, „Lust zu haben, Bitcoin zu kaufen“. 

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