Blockchain-Adaption Shanghai gibt Gas

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Der Energieversorger Shanghai Gas aus China ist eine Kooperation mit dem Blockchain-Unternehmen VeChain eingegangen. Gemeinsam will man die dezentrale Energieversorgung auf ein neues Level heben.

Die größte Stadt in China soll durch die Zusammenarbeit von Shanghai Gas und VeChain ein Blockchain-basiertes Energieprojekt bekommen. Die am 31. März verkündete Partnerschaft soll Geschäftsprozesse verbessern, Kosten reduzieren und die Effizienz von Lieferketten verbessern. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor, die BTC-ECHO vorliegt.

VeChain und Shanghai Gas lancieren „Energy as a Service“

Unter dem Motto „Energy as a Service“ – Energie als Dienstleistung – wollen die beiden Unternehmen dem energiehungristen Land der Welt ein effizienteres Energiemanagement bescheren. Wie aus der Pressemitteilung ferner hervorgeht, soll damit der 2017 veröffentlichte 13. Fünfjahresplan der Volksrepublik umgesetzt werden. Bisher sei man hier auf Probleme bei der Informationsverteilung zwischen den Beteiligten gestoßen. Vom Einsatz der dezentralen Blockchain-Technologie erhoffen sich Shanghai Gas und VeChain nun ein Plus an Transparenz.

Als Pilotprojekt führten Shanghai Gas und VeChain bereits das Projekt „Blockchain Enabled Liquified Natural Gas“ (LNG) durch. Das neue Projekt soll nun auf dessen Erfolg aufbauen. In der ersten Phase sollen Informationen der LNG-Lösung auf die VeChainThor-Blockchain übertragen werden. So will der Energieversorger eine sichere Datenbank mit Informationen über den Energieverkehr schaffen. Vor allem im Bereich Supply Chain will man hier Informationsbarrieren abbauen.

Dezentrale Energieversorgung 

Eine dezentrale Energieversorgung beziehungsweise ein verteiltes Management der Energieverteilung gilt unterdessen als wegweisend. Das zeigt unter anderem ein im Februar veröffentlichter Bericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Das Ministerium kam darin zu dem Schluss, dass die Infrastruktur des Stromhandels im Hinblick auf die Energiewende auf „dezentral“ umgestellt werden müsse. Darüber hinaus identifizierte das Ministerium einen Bedarf für Smart Services, um die Zugänge zum Energiemarkt besser zu erschließen. 

In der Schweiz wurde im Januar indes das Projekt „Quartierstrom“ erfolgreich abgeschlossen. Auch hier widmeten sich die Initiatoren den Vorteilen, die eine dezentrale Energieversorgung verspricht. In einem Modellversuch speisten 37 Haushalte über einen Zeitraum von einem Jahr ihren überschüssigen Solarstrom in ein lokales Stromnetz und verkauften ihn über eine Online-Plattform. Die Abwicklung des Stromhandels erfolgte über eine Blockchain-Lösung und gewährleistete dadurch kürzere und effizientere Wege. 

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