"Mehrheit der Trades nicht organisch" 

Zweifel an On-Chain-Daten: Ist Solana “überbewertet”?

Solana scheint Ethereum immer weiter einzuholen. Einige Daten könnten jedoch verfälscht sein, meint ein Analyst. Die Blockchain sei “überbewertet”.

Moritz Draht
Teilen

Beitragsbild: Shutterstock

| Wie aussagekräftig sind die Netzwerkdaten von Solana?
  • Von allen “Ethereum-Killern” scheint Solana der ambitionierteste. In einigen Kategorien hängte das Netzwerk den Smart-Contract-Platzhirschen zuletzt bereits ab. Möglicherweise könnten diese Zahlen jedoch verfälscht sein.
  • Der Twitter-Nutzer “Flip Research” hat diverse On-Chain-Metriken der beiden Blockchains miteinander verglichen. Das Ergebnis dieser Auswertung: “Solana könnte ein Kartenhaus sein”.
  • Auffällig sei eine ungewöhnliche Diskrepanz der täglichen Transaktionen pro Nutzer.
  • Waren es bei Ethereum etwa am 26. Juli weniger als drei, wurden bei Solana im Schnitt 217 Transaktionen pro Nutzer gemessen.
  • Ein Großteil der Transaktionen, Flip Research vermutet über 90 Prozent, stamme demnach von Bots: “In Anbetracht des ungewöhnlich hohen Verhältnisses von Transaktionen zu Nutzern und der Menge an Wash Trades/Rugs auf der Blockchain scheint es, dass die große Mehrheit der Trades nicht organisch ist.
  • Demnach seien Kennzahlen wie Nutzer, Gebühren und Handelsvolumina an dezentralen Börsen “stark überhöht” und Solana aus “fundamentaler Sicht überbewertet”.
  • Wie es um das Ökosystem von Solana aktuell bestellt ist und welche Entwicklungen demnächst stattfinden, erfährst du hier: Bald neues Allzeithoch? So positiv entwickelt sich Solanas Ökosystem
Das könnte dich auch interessieren