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Ethereum-Skandal „Wir sind keine Schiedsrichter“: 2,6 Millionen US-Dollar in Gas-Fees gehen an Ethermine

Am 11. Juni erhielten nun die Miner von Bitfly die 2.6 Millionen-Dollar-Gebühr der mysteriösen Ether-Transaktion.

Redaktion
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Beitragsbild: Shutterstock

Nachdem ein unbekannter Ethereum-User Ether im Wert von 130 US-Dollar mit Transaktionsgebühren von umgerechet 2,6 Millionen US-Dollar überwies, brodelte es in der Gerüchteküche der Community. Wer war der Absender hinter dieser verdächtigen Überweisung?

Der Ethereum Mining Pool Ethermine.org fror die Zahlung einige Tage ein und forderte den Besitzer des Kontos auf, sich bei dem Support zu melden. Dies geschah scheinbar nicht. Somit werden nun die 2.6 Millionen US-Dollar als Reward unter den unterschiedlichen Minern aufgeteilt.

Die Begründung twitterte Bitfly, das Unternehmen hinter Ethermine, am 15. Juni:

Da der Absender der Transaktion sich nach vier Tagen nicht bei uns meldete, haben [wir] die finale Entscheidung getroffen, die tx-Gebühr an die Miner unseres Pools zu verteilen. Angesichts der Höhe des Betrags glauben wir, dass vier Tage für den Absender ausgereicht hätten, um sich mit uns in Verbindung zu setzen.

Zuvor hatten einige Personen angeblich vorgetäuscht, das Recht an der Transaktion zu beanspruchen. Keiner konnte allerdings die richtigen Beweise liefern. Das Unternehmen betonte, dass keiner der Anwärter imstande war „eine gültige Signatur für das Konto vorzulegen”, teile Bitflyer mit.

Ethermine: „sind keine Schiedsrichter über ETH-Netzwerk“

Es hagelte einige Kritik von Twitter-Nutzern, die darauf bestanden, dass vier Tage zu kurz seien, um auf eine Rückmeldung zu warten. So solle man dem Eigentümer mindestens einen Monat Zeit geben, um seinen Anspruch geltend zu machen.

Darauf entgegnete Bitfly, sie seien „ein Mining-Pool” und „keine Schiedsrichter des ETH-Netzwerks”. So wolle das Unternehmen in Zukunft jeden Block-Reward, unabhängig der Größe, sofort verarbeiten. Hintergrund dafür sei die viral entfachte Diskussion des Vorfalls.

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