"Wir haben überschüssigen Strom" 

Weißrusslands Präsident Lukaschenko will Krypto-Mining vorantreiben

Die Energiepreise in Weißrussland gehören zu den niedrigsten Europas. Jetzt will Präsident Lukaschenko den Krypto-Hype nutzen und setzt daher auf die Mining-Industrie.

Tobias Zander
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Alexander Lukaschenko

Beitragsbild: picture alliance

| Weißrusslands Präsident Lukaschenko gibt sich plötzlich Krypto-affin
  • Wegen überschüssigen Stroms hat der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko offenbar seinen Energieminister angewiesen, eine nationale Krypto-Mining-Industrie zu fördern. Das meldet ein lokales Medienunternehmen.
  • “Schauen Sie sich dieses Mining an”, sagte Lukaschenko laut einer Übersetzung des Berichts. Er ergänzte: “Wenn es für uns profitabel ist, sollten wir es tun. Wir haben überschüssige Elektrizität. Lasst sie diese Kryptowährung produzieren und so weiter.”
  • Laut neusten Daten von GlobalPetrolPrices zahlen weißrussische Haushalte pro Kilowattstunde derzeit umgerechnet nur 7 Cent. Zum Vergleich: In Deutschland sind es durchschnittlich 37 Cent.
  • Offenbar nahm das weißrussische Staatsoberhaupt die Trumpsche Krypto-Reserve mit interessiert zur Kenntnis: “Sie sehen den Weg, den die Welt geht. Und vor allem die größte Wirtschaft der Welt”, meinte Lukaschenko angesichts der Krypto-Wende in den USA.
  • Auch beim Bitcoin-Mining sind die Vereinigten Staaten globaler Spitzenreiter. Im Dezember 2024 stammten 36 Prozent der globalen Hashrate aus den USA.
  • Gleichzeitig sind 6 der 10 größten börsennotierten Mining-Unternehmen ansässig im “Land of the Free”. Ganz oben steht Marathon Digital, dass zuletzt Rekordzahlen vermeldete und seine Bitcoin-Bestände massiv ausweitete.
  • Zusammen mit den Krypto-Kurse korrigierten zuletzt auch die Mining-Aktien deutlich. Warum sich jetzt eine spannende Einstiegschance bieten könnte, lest ihr in diesem Artikel: “Besser als Bitcoin? So attraktiv sind Mining-Aktien jetzt für Krypto-Anleger“.
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