Politische Investmentratschläge? 

Trump-Sohn empfiehlt: “Buy the Dips” – und spaltet die Krypto-Community

Weil die Kurse von Bitcoin, XRP und Co. gefallen sind, empfiehlt Eric Trump jetzt Krypto-Investments. Nicht alle in der Community sind davon begeistert.

Tobias Zander
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Ein Mann in Anzug und Krawatte spricht mit Nachdruck an einem Podium mit mehreren Mikrofonen, möglicherweise über Krypto-Themen im Freien in der Nähe eines Gebäudes, wobei eine weitere Person teilweise hinter ihm zu sehen ist.

Beitragsbild: picture alliance

| Eric Trump ist mindestens so Bitcoin-begeistert wie sein Vater
  • Am gestrigen Dienstag erlitt die Krypto-Leitwährung einen Bewertungsverlust von über 200 Milliarden US-Dollar, sodass der BTC-Kurs zeitweise bis auf die 86.000 US-Dollarmarke abstürzte. Auch Altcoins wie Ethereum, XRP oder Solana mussten kräftig Federn lassen.
  • Als Auslöser des Krypto-Marktbebens gilt die neue Zolloffensive von Donald Trump. Der US-Präsident hatte verkündet, dass die 25-prozentigen Strafzölle auf kanadische und mexikanische Produkte wie geplant voranschreiten würden.
  • In einem X-Post empfiehlt nun ausgerechnet sein zweitältester Sohn Eric: “₿uy the dips!!!” Dabei verwendet er ein Bitcoin-Logo für das “B” seiner Krypto-Investmentempfehlung.
  • Eric Trump trägt den Titel eines “Web3 Ambassador” bei dem umstrittenen Krypto-Projekt World Liberty Financial, das in Verbindung zur Trump-Familie steht. Bislang hatte er vor allem für die zweitgrößte Kryptowährung Ethereum geworben.
  • Sein jüngster Krypto-Kaufratschlag ruft nun Kritik hervor. Während einige Kommentatoren ihm zustimmen, heben andere die negative Rolle der Wirtschaftspolitik seines Vaters hervor.
  • “Das ist kein Dip”, schreibt beispielsweise der X-Nutzer Nadim Zidan. Er meint: “Das ist ein blutiger Absturz, verursacht durch den Zoll- und Handelskrieg.” Ein anderer Nutzer fragt: “Wie, wenn wir Rechnungen bezahlen müssen?”
  • Durch den Trumpschen Protektionismus könnte die Liquidität kurzfristig sinken, was für “Risk-Assets” wie Kryptowährungen eine negative Kursentwicklung verheißen würde.
  • Krypto-Experte Arthur Hayes warnt vor einer Negativspirale durch institutionelle Bitcoin-ETF-Verkäufe. Mehr dazu lest ihr in diesem Artikel: “Stürzen Hedgefonds-Verkäufe den Bitcoin-Kurs auf 70.000 US-Dollar?

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