USDC auf Base 

Stripe testet Stablecoin-Zahlungen für KI-Agenten

KI-Agenten sollen künftig selbstständig zahlen. Stripe testet dafür nun Blockchain-Transaktionen über das Base-Netzwerk.

Moritz Draht
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Eine Roboterhand berührt ein Smartphone, das das Logo von Stripe abbildet

Beitragsbild: Shutterstock/KI-Bildmontage

| Stripe ermöglicht USDC-Zahlungen für automatisierte KI-Dienste auf Base
  • Zahlungsanbieter Stripe hat eine neue Vorschau-Funktion für sogenannte Machine Payments vorgestellt. Künftig können KI-Agenten Dienstleistungen direkt und autonom mit dem Stablecoin USDC bezahlen. Die Zahlungen laufen über das Ethereum-Layer-2-Netzwerk Base. Das teilte Jeff Weinstein, Product Lead bei Stripe, auf der Plattform X mit.
  • Unternehmen können damit automatisierte Programme, etwa für die Nutzung von Schnittstellen oder digitalen Diensten, abrechnen. Die Transaktion wird über das Base-Netzwerk mit USDC abgewickelt. Die technische Grundlage ist das sogenannte x402-Protokoll, ein offener Zahlungsstandard von Coinbase. Es ermöglicht, Zahlungen direkt mit einer Online-Anfrage zu verknüpfen. “Weitere Protokolle, Zahlungsmethoden, Währungen und Chains werden folgen”, so Weinstein.
  • Wie Bloomberg am Dienstag berichtete, bereitet Stripe zudem ein Aktienrückkaufangebot vor. Dieses würde das Unternehmen mit 140 Milliarden US-Dollar bewerten – ein Anstieg von 31 Prozent gegenüber der Bewertung von 107 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Im Jahr 2023 hatte Stripe in einer Finanzierungsrunde 6,5 Milliarden US-Dollar eingesammelt.
  • Parallel kündigte auch CoinGecko die Einführung von x402-Zahlungen an. Der Krypto-Datenanbieter verlangt künftig 0,01 US-Dollar in USDC pro Datenabfrage. Ein Nutzerkonto ist dafür nicht erforderlich.
  • “Da KI-Agenten zunehmend zu primären API-Nutzern werden, geraten traditionelle Monetarisierungsmodelle an ihre Grenzen”, so CoinGecko in einer Mitteilung. “Für Agenten-Workflows muss der Datenzugang on demand, maschinennativ und nutzungsbasiert erfolgen – statt durch Modelle eingeschränkt zu sein, die für menschliche Nutzer konzipiert wurden”.

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