Strategy hat seine kontinuierlichen Bitcoin-Käufe erstmals seit 13 Wochen ausgesetzt. Laut Unternehmensdaten verbleibt der Gesamtbestand damit unverändert bei 762.099 Bitcoin. Das entspricht rund 3,6 Prozent des gesamten BTC-Angebots. Der Gesamtwert der Position beläuft sich auf etwa 51,6 Milliarden US-Dollar.
Die Entscheidung markiert eine Zäsur in der bisherigen Akkumulationsstrategie, die seit 2020 maßgeblich durch Fremd- und Eigenkapital finanziert wurde. In diesem Zeitraum entwickelte sich Strategy zu einem der größten institutionellen Bitcoin-Halter weltweit. Die nun eingelegte Pause fällt in eine schwierige Marktphase. Der Bitcoin-Kurs ist seit Jahresbeginn um 25 Prozent gefallen. Ähnlich ergeht es Strategys Wertpapier MSTR, wie Daten von Tradingview belegen.
Bitcoin-Pause von Strategy: Gründe noch unklar
Bitcoin notiert zum Zeitpunkt des Schreibens bei etwa 67.000 US-Dollar, deutlich unter dem durchschnittlichen Einstiegskurs von Strategy. Dieser liegt laut Unternehmensangaben bei rund 75.694 US-Dollar pro Bitcoin.
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Beobachter werten die Kaufunterbrechung als mögliches Signal für eine Anpassung der Kapitalallokation oder eine vorsichtigere Positionierung im aktuellen Marktumfeld. Eine offizielle Erklärung für das Pausieren der Bitcoin-Käufe hat weder Strategy noch Michael Saylor bislang veröffentlicht.
