Das Schicksal nicht herausfordern 

“Steigt aus, solange ihr noch könnt”: Peter Schiff warnt vor Bitcoin-Kollaps

Der Goldpreis zieht wieder an und ein US-Ökonom rät Bitcoin-Anlegern dringend zum Verkauf. Ist die Zeit des digitalen “Narren-Golds” nun abgelaufen?

Tobias Zander
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Bitcoin-Kritiker Peter Schiff vor einem fallenden Chart

Beitragsbild: Shutterstock I Fotomontage

| Erneut rät Peter Schiff den Bitcoin-Anlegern zu einem baldigen Verkauf

Trotz Iran-Krieg und Zinssorgen zeigt sich der Bitcoin-Kurs zuletzt vergleichsweise robust und kann auf Monatssicht sogar um 2,3 Prozent zulegen. Gold hingegen beendet seine spektakuläre Rallye und korrigiert im gleichen Zeitraum trotz erster Erholungssignale um etwa 10 Prozent. Für den US-Ökonomen Peter Schiff bedeutet das eine attraktive Einstiegschance – allerdings beim Edelmetall, und nicht bei der Kryptowährung, die noch immer unter der 70.000 US-Dollarmarke handelt. In einem neuen X-Post bringt der bekennende Goldanhänger sein Erstaunen über die derzeitige Situation zum Ausdruck.

“Bei all dem, was gerade passiert, ist es kaum zu glauben, dass Bitcoin immer noch über 65.000 US-Dollar liegt”, schreibt der langjährige Krypto-Skeptiker. Doch die Hodler sollten das Schicksal besser nicht zu sehr herausfordern, sondern aussteigen, solange sie noch können. Seine Empfehlung: “Tauscht euer ‘Narren-Gold’ noch heute Abend gegen das echte Gold ein”.

Im Gegensatz zu seiner Bitcoin-Einschätzung bleibt er für das größte Asset der Welt bullish. Langfristig würde auch ein Kriegsende die positiven Effekte für Gold nicht aufwiegen. “Es wird zu höheren Defiziten und stärkerer Inflation kommen, als wenn der Krieg nie geführt worden wäre”, erklärte Schiff in der vergangenen Woche.

Bitcoin versus Gold: Für antizyklische Anleger ist die Entscheidung eindeutig

Dass das 21. Jahrhundert eine digitale Ära einläutet, scheint dem US-Ökonomen durchaus bewusst zu sein. Seine Lösung heißt aber nicht Bitcoin, sondern Tokenisierung von physischem Edelmetall. Wenn es nach Schiff geht, dann ist tokenisiertes Gold der praktische Ausweg aus dem Fiat-Geldsystem und dem traditionellen Bankwesen.

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Die Korrelation zwischen Bitcoin und Gold ist zuletzt allerdings auf ein Dreijahrestief gefallen. Historisch trat eine derart starke Entkopplung häufig in solchen Phasen auf, in denen Bitcoin gegenüber Gold einen Boden ausbildete und anschließend deutlich stärker zur Erholung ansetzte. Auch im Bärenmarkt 2026 spricht dieses Muster daher dafür, dass die größere Aufholchance bei Bitcoin liegt und sich für Anleger eine attraktive BTC-Einstiegschance bietet. Mehr dazu in diesem Artikel: “Bitcoin-Gold-Korrelation stürzt ab: Ein historisches Kaufsignal?

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