- Überraschend hat sich der Mitbegründer von Solana, Anatoly Yakovenko, gegen die Idee einer US-amerikanischen Krypto-Reserve ausgesprochen. Dabei soll neben anderen Altcoins auch SOL in eine solche integriert werden.
- Am Sonntag verkündete US-Präsident Donald Trump, neben Bitcoin und Ethereum auch Solana, XRP und Cardano in die “strategische Krypto-Reserve” aufzunehmen. Der SOL-Kurs stieg daraufhin binnen kürzester Zeit von 141 US-Dollar auf 178 US-Dollar.
- Im Moment des Schreibens handelt Solana wieder bei 144 US-Dollar. Trotz des leichten Kurszuwachses von 5 Prozent im Vergleich zur Vorwoche kämpft die Layer-1-Chain mit dem vorläufigen Ende des Memecoin-Hypes.
- In einem X-Post erklärt Yakovenko, dass er eigentlich am liebsten gar keine Krypto-Reserve hätte, denn “wenn man will, dass die Dezentralisierung scheitert, muss man nur die Regierung dafür verantwortlich machen”
- Wenn sich staatliche Akteure schon einmischen, würde der Solana-Mitgründer bevorzugen, dass “die Bundestaaten ihre eigene Reserve als Absicherung gegen Fehler der Zentralbank” einrichten. Aktuell ist vor allem Utah auf einem guten Weg.
- Sollte es doch eine nationale Krypto-Reserve geben, fordert er: “Sie muss auf objektiv messbaren Anforderungen beruhen. Es ist mir egal, wie diese aussehen. Sie können sogar so gestaltet werden, dass nur Bitcoin sie im Moment erfüllt.”
- Wichtig sei die Messbarkeit und eine rationale Begründung. Davor müsse seine Blockchain jedoch nicht zurückschrecken, ganz im Gegenteil: “Wenn es ein Ziel zu erreichen gibt, wird das Solana-Ökosystem das schaffen.”
- Michael Saylor äußerte sich vor dem morgigen Krypto-Gipfel im Weißen Haus ebenso skeptisch. Laut dem Strategy-Gründer sei nur Bitcoin neutral und gehöre daher in eine langfristige strategische Reserve der US-Regierung.
BTC-ECHO Plus+ Inhalte
Das könnte dich auch interessieren


