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Kill Switch ausgelöst Solana-Projekt zerstört sich versehentlich selbst

Entwickler eines DeFi Projekts auf Solana haben versehentlich eine Selbstzerstörung aktiviert. Die Gelder der Nutzer sind dauerhaft gesperrt.

Johannes Macswayed
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Solana Projekt ausgeschaltet

Beitragsbild: Shutterstock

| Entwickler eines Solana Projekts haben versehentlich das Netzwerk lahmgelegt – und Gelder im sechsstelligen Bereich für immer verloren.
  • Bei der Durchführung eines Updates haben Entwickler der Solana-Trading-Plattform OptiFi versehentlich eine Selbstzerstörung aktiviert. Das Protokoll ist nun offline.
  • In der Folge ist der Total Value Locked (TVL) der Plattform, Gelder in Höhe von 661.000 US-Dollar, dauerhaft gesperrt.
  • Dabei handelt es sich um USDC Stablecoins aus Nutzerkonten oder offenen Trades. Das OptiFi-Team kündigte jedoch bereits an, eine volle Rückerstattung in die Wege zu leiten.
  • Der Fehler sei aufgrund eines Missverständnisses des Programmcodes von Solana entstanden.
  • Laut einem Bericht der Entwickler habe eines der Team-Mitglieder aus Versehen den Programmbefehl “solana program close” initiiert. Dieser funktioniert auf Solana wie ein “Kill Switch”, was einer programmierten Selbstzerstörung des Protokoll-Mainnets gleicht.
  • Zuvor hatten Entwickler versucht, wegen größeren Staus auf Solana ein Update zu stoppen. Hierbei wurde eine zweite Version von OptiFi erschaffen, die man mit dem “solana program close” Befehl wieder löschen wollte.
  • Die Entwickler gaben selbst an, sich “nicht völlig im Klarem darüber gewesen zu sein, was dieser genau für das Protokoll bedeutete”.
  • Außerdem empfahl OptiFi den Verantwortlichen hinter der Solana Blockchain, “eine Warnung für den Gebrauch des Programmbefehls in der Dokumentation hinzuzufügen”.
  • Vielen Entwicklern auf Solana sei scheinbar nicht klar, welche Konsequenzen damit verbunden sind. Wie teuer das werden kann, musste OptiFi nun am eigenen Leib erfahren.
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