Aus für BTC-Schürfer? Schweden begräbt Bitcoin-Mining mit höherer Steuer

Die Erhöhung von Steuern auf den Energie-Verbrauch im Land bedeutet vermutlich das Aus für die noch verbliebenen Bitcoin-Miner Schwedens.

Johannes Macswayed
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Bitcoin Mining

Beitragsbild: Shutterstock

| Die ASICs müssen rund um die Uhr laufen – und verbrauchen viel Strom
  • Das Land Schweden will ab Juli Steuererleichterungen für Datenzentren aufheben. Das geht aus einem Haushaltsplan des Staates für 2023 hervor.
  • Dann sollen die Abgaben für den Energieverbrauch von 0.006 Schwedischen Kronen (SEK) auf 0.36 SEK pro kWh steigen. Dies entspricht einem Anstieg von gut 6.000 Prozent.
  • Mit der Erhöhung gerät Europas Bitcoin-Mining-Industrie vermutlich weiter in die Bredouille. Diese stand wegen der stark angezogenen Energiepreise im vergangenen Jahr besonders unter Druck.
  • Skandinavien stellte im Zuge dessen wegen der noch günstigen Konditionen für Energieabgaben eine letzte Hochburg für Miner in Europa dar. Nun könnten diese nach anderen Standorten außerhalb des Kontinents Ausschau halten.
  • Immerhin nicht von der Steuererhöhung betroffen wäre die kanadische Mining-Firma Hive Blockchain (HIVE). Diese setzt, laut eines Quartalsberichts aus 2022, rund 25 Prozent ihrer Mining-Kapazitäten in Schweden ein.
  • Wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person jedoch mitteilt, befinden sich die Datenzentren von HIVE in Boden, einer Stadt im Norden des Landes. Hier sollen demzufolge andere Steuererleichterungen gültig sein.
  • So bestätigt das Management des Mining-Unternehmens, dass die Steuer dort nur “unter 3 US-Cents” beträgt.
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