"Pig Butchering" 

Chainalysis warnt vor Krypto-Betrugsmasche

Krypto-Betrugs bleibt laut Bericht des Analyseunternehmens weiterhin das größte Problem am Markt. Nun warnt Chainalysis vor einer neuen Masche.

Steffen Rathmann
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Metamask

Beitragsbild: Shutterstock

| Betrugsmaschen sind am Kryptomarkt keine Seltenheit.
  • Das bekannte Analyseunternehmen Chainalysis warnt in einem neuen Bericht, dass Krypto-Betrug immer raffinierter wird, um Vermögenswerte von Anlegern zu stehlen. 
  • Laut der Analyse macht Krypto-Betrug weiterhin den Großteil von kriminellen Aktivitäten im Krypto-Bereich aus. Doch insgesamt sind weniger als 1 % des On-Chain-Wertes mit illegalen Aktivitäten verbunden. 
  • Allerdings wies man darauf hin, dass andere illegale Verwendungszwecke wie Verwendung von Kryptowährungen für Material zur Ausbeutung von Kindern und Internetkriminalität im Allgemeinen angestiegen seien. 
  • Die sogenannten „Pig Butchering Scams“ können besonders großen Schaden bei Einzelpersonen anrichten. Dabei “mästen“ die Betrüger ihre Opfer mit romantischen Annäherungsversuchen oder anderen Taktiken, um Vertrauen aufzubauen.
  • Nach den Annäherungsversuchen drehen die Betrüger den Anlegern eine falsche Investmentstrategie an, um ihnen ihre Vermögenswerte zu klauen. 
  • Zentralisierte Krypto-Börsen werden mit der Zeit immer besser, die Ausstiegsmöglichkeiten für diese Personen beim Krypto-Betrug zu verringern. Allerdings geht dies auch mit verschärften Kontrollen normaler Nutzer einher, was die Nutzerfreundlichkeit verringern kann. 
  • Als prominentes Beispiel für eine Plattform, auf der Krypto-Betrug normal zu sein scheint, nennt Chainalysis den Online-Marktplatz Huione Guarantee. Die Plattform eines kambodschanischen Konglomerats hat seit 2021 Transaktionen im Wert von 49 Millionen US-Dollar abgewickelt. 
  • BTC-Echo führte ein Interview mit dem Chainalysis-Gründer, welches hier nachzulesen ist.
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