- Der Premierminister von Kanada will zurücktreten, sobald seine Partei eine neue Spitze ausgewählt hat. Das erklärte Justin Trudeau in einer Pressekonferenz am gestrigen 6. Januar.
- Der potenzielle Nachfolger für das Amt: Pierre Poilievre. Seit 2022 ist er Parteiführer der Conservative Party of Canada. Auf dem Krypto-Wettmarkt Polymarket stehen die Chancen mit 88 Prozent gut für den aktuellen Oppositionsführer.
- Poilievre gilt als Unterstützer von Bitcoin. Bereits im Jahr 2022 sprach er sich für hartes Geld aus: “Gelddruckende Defizite lassen unsere Löhne in Rauch aufgehen. Wir brauchen wieder solides Geld – und auch die Freiheit für Käufer und Verkäufer, zwischen Bitcoin und anderen Technologien zu wählen”, so der Politiker in einem X-Beitrag.
- Seine Forderung über die Währungswahl hat Poilievre auch zur Schau gestellt, indem er in einem Schawarma-Laden mit Bitcoin bezahlte.
- Einigen dürften das bekannt vorkommen: Im Wahlkampf ums Weiße Haus in den USA hat der designierte Präsident große Versprechen an die Industrie und Szene gemacht sowie Burger mit Bitcoin gekauft.
- Ob Donald Trump, die von ihm gegebenen Versprechen – wie etwa die strategische Bitcoin-Reserve – in seiner Amtszeit umsetzt, bleibt abzuwarten.
- Doch nicht nur im Restaurant in Kanada fand Bitcoin bislang Verwendung. Die Krypto-Leitwährung wurde in 2022 auch für Spenden genutzt, nachdem die Regierung die Bank- und Spendenkonten von Corona-Impfkritikern gesperrt hatte.
- Auch in Deutschland gehen Politiker mit Bitcoin auf Stimmenfang, darunter die FDP und die AfD.
- Welche Stellschrauben angepasst werden müssen, damit Deutschland weiterhin ein Krypto-Hub sein kann, lest ihr hier: Jahreshaltefrist, MiCA und Co.: Unsere Krypto-Wünsche für 2025
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