- Am gestrigen 27. März sprach Paul Atkins vor dem Senatsausschuss. US-Präsident Donald Trump hat Atkins bereits im Dezember 2024 für den Chefposten bei der SEC nominiert.
- Geht es nach Atkins – er war bereits von 2002 bis 2008 bei der SEC als Kommissar tätig – hat der Mangel an klaren Vorschriften seitens der Behörde zu Unsicherheit auf den Finanzmärkten geführt und Innovationen ausgebremst.
- “Eine meiner obersten Prioritäten wird die Schaffung einer soliden Regulierungsgrundlage für digitale Vermögenswerte sein”, so Atkins.
- Für die Krypto-Szene bedeutet das Entlastung, unter dem vorherigen SEC-Chef Gary Gensler kam es zu einer aggressiven Regulierungspolitik von Krypto-Unternehmen.
- Überzeugt von Atkins ist aber nicht jeder: Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren wirft dem potenziellen nächsten SEC-Chef “Bestechlichkeit” vor.
- Atkins gründete im Jahr 2017 die Risikoberatung Patomak Global Partners. Die Firma hat mehrere Krypto-Unternehmen beraten, darunter die implodierte Krypto-Börse FTX.
- Seine Patomak-Anteile will Atkins jetzt veräußern, aber nicht offenlegen, wer die Käufer sind und wie viel diese bezahlen – er handle gemäß der Richtlinien des Weißen Hauses.
- Laut Warren könnte man dadurch aber nicht sicherstellen, wer finanziellen Zugang zum “Top-Polizisten der Wall Street” (also dem SEC-Chef) habe.
- Während sich der Senat um die Eignung von Atkins streitet, hat SEC-Interimchef Mark Uyeda bereits viele Krypto-freundliche Entscheidungen getroffen und lädt zu Krypto-Gesprächsrunden ein.
- Was der Krypto-Sektor von Atkins’ potenzieller Amtszeit erwarten kann, lest ihr hier: So tickt Trumps Mann für Krypto.
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