Morgan Stanley hat bei der US-Börsenaufsicht SEC einen überarbeiteten Antrag für einen Bitcoin Spot ETF eingereicht. Der erste Antrag ging bereits im Januar bei der Behörde ein.
Das Produkt mit dem Ticker MSBT soll an der NYSE Arca gehandelt werden. Der Fonds startet mit einem Seed-Kapital von rund einer Million US-Dollar, das über 50.000 Anteile eingebracht werden soll. Als Verwahrer für die BTC-Bestände fungiert wie bereits bei vielen anderen BTC-Indexfonds Coinbase Custody. BNY Mellon übernimmt die Rolle als Cash-Custodian, Administrator und Transfer-Agent.
Bemerkenswert ist vor allem die Positionierung der Bank: Morgan Stanley tritt erstmals als Emittent eines eigenen Bitcoin ETF auf, statt lediglich Produkte externer Anbieter zu vertreiben. Zwei Anteile des Fonds wurden bereits zu Prüfzwecken erworben, heißt es.
Phong Le optimistisch: MSBT soll neues Kapital in Bitcoin treiben
Morgan Stanley verwaltet Vermögen im Umfang von rund acht Billionen US-Dollar. Bereits eine moderate Allokationsempfehlung von zwei Prozent könnte Kapitalzuflüsse von bis zu 160 Milliarden US-Dollar auslösen. Das zumindest errechnet Strategy-CEO Phong Le in einem X-Beitrag und fügt scherzhaft an: “$MSBT: Monster Bitcoin.”
Zum Vergleich: Seit der Zulassung der Bitcoin ETFs im Jahr 2024 summieren sich die Nettozuflüsse auf etwa 56 Milliarden US-Dollar. Haupttreiber ist dort vor allem BlackRocks IBIT.
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