Der “Big Short”-Investor Michael Burry gibt jtzt Entwarnung für einen unmittelbaren Marktkollaps. Auf seinem Substack “Cassandra Unchained” bezeichnete er das Szenario eines sogenannten “Needle Top” – ein rapider Anstieg, gefolgt von einem sofortigen Absturz – als “Einhorn der Chartanalyse”. Solche Muster seien in der Marktgeschichte praktisch nicht existent.
Michael Burry: Kein “Crash aus dem Nichts”
Burry reagiert damit auf den jüngsten Kursanstieg des S&P 500. Der Index ist innerhalb von nur 13 Handelstagen um zwölf Prozent auf ein Rekordhoch bei über 7.100 Punkten geklettert. Auch Bitcoin und Co. sind deutlich gestiegen: Die Krypto-Leitwährung steht knapp unter der Marke von 80.000 US-Dollar.
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Trotz dieser Überhitzung erwartet der Crashprophet dieses Mal keinen “Crash aus dem Nichts”. Stattdessen prognostiziert er für die kommenden Monate eine Phase hoher Volatilität. Neue Höchststände dürften sich mit deutlichen Rücksetzern abwechseln, was rückblickend irgendwann das Plateau eines Bullenmarktes bilden könnte.
Skepsis gegenüber dem KI-Sektor bleibt bestehen
Obwohl Burry keinen sofortigen Crash sieht, bleibt seine fundamentale Skepsis gegenüber dem aktuellen KI-Boom bestehen. Er warnt regelmäßig vor massiven Überbewertungen und fragwürdigen Bilanzierungspraktiken innerhalb der Tech-Branche.
Laut Burry könnten die Gewinne führender Technologieunternehmen durch unterschätzte Abschreibungen und zirkuläre Geschäftsmodelle künstlich aufgebläht sein. Ein möglicher Crash würde auch KI Coins wie NEAR oder RENDER betreffen.

