Blackstone übernimmt Verwahrung 

MetaMask plant US-Dollar-Stablecoin mUSD

MetaMask plant mit mUSD noch für August den Launch eines US-Dollar-Token, unterstützt von Blackstone, einem der größten Finanzkonzerne der Welt.

Giacomo Maihofer
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Eine Hand hält ein Smartphone, auf dem das MetaMask-Logo und -Text zu sehen ist, während im Hintergrund ein verschwommenes MetaMask-Logo auf einem Bildschirm zu sehen ist.

Beitragsbild: Shutterstock

| MetaMask ist mit über 30 Millionen Nutzern die erfolgreichste Krypto-Wallet weltweit
  • MetaMask will seinen eigenen Stablecoin – mUSD – noch in diesem Monat launchen. Der Token wird an den US-Dollar gekoppelt. Die Vermögensverwaltung und Verwahrung der Reserven übernimmt Blackstone, einer der größten Finanzkonzerne der Welt.
  • Die Ausgabe erfolgt über Bridge, ein von Stripe übernommenes Unternehmen, das Infrastruktur für Stablecoin-basierte Zahlungen bereitstellt. mUSD soll sich neben den Marktführern USDT und USDC etablieren und MetaMask stärker im Web3-Payment-Sektor positionieren.
  • Stablecoin-Reserven werden in der Regel in sichere, liquide Anlagen wie US-Staatsanleihen investiert. MetaMask könnte so auch neue Ertragsquellen erschließen. Mit über 30 Millionen monatlich aktiven Usern verfügt man über eine enorme Reichweite für die schnelle Adaption von mUSD.
  • Das Projekt ist jedoch noch nicht offiziell bestätigt. Erste Hinweise tauchten in einem Governance-Vorschlag auf, der kurz nach Veröffentlichung wieder gelöscht wurde. Sollte mUSD erfolgreich starten, könnte es den Wettbewerb im Stablecoin-Sektor deutlich verschärfen und für mehr Vielfalt im Ethereum-Ökosystem sorgen.
  • Immer mehr Finanz- und Techriesen drängen in den Stablecoin-Markt: PayPal mit PYUSD, Robinhood mit einem geplanten USD-Token, Bank of America mit einer internen Abwicklungswährung und JPMorgan mit der international expandierenden JPM Coin. Stablecoins entwickeln sich damit zum strategischen Werkzeug im globalen Zahlungsverkehr.
  • Mit dem Clarity for Payment Stablecoins Act (kurz: CLARITY) hat die US-Regierung unter Donald Trump klare Regeln geschaffen: vollständige Reserven, regelmäßige Prüfungen und strikte Trennung von Kundengeldern. Ziel ist es, Stablecoins sicher und reguliert zu etablieren, ohne staatlichen Retail-CBDC.
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