Das Bitcoin-Mining-Unternehmen MARA meldet für das erste Quartal 2026 einen Umsatzrückgang von 18 Prozent. Im Quartalsbericht werden zudem milliardenschwere Bitcoin-Verkäufe offengelegt.
Laut Unternehmensangaben sank der Quartalsumsatz im Jahresvergleich von 213,9 auf 174,6 Millionen US-Dollar. Der Nettoverlust weitete sich auf 1,3 Milliarden US-Dollar aus. Als Hauptgrund nennt MARA nicht realisierte Verluste auf die eigenen Bitcoin-Bestände.
Mining soll “operative Grundlage” bleiben
Im Laufe des Quartals verkaufte das Unternehmen demnach Bitcoin im Wert von rund 1,1 Milliarden US-Dollar, um Schulden abzubauen und die Liquidität zu erhöhen. Dadurch rutschte MARA vom zweitgrößten zum viertgrößten börsennotierten Bitcoin-Treasury-Unternehmen ab.
Trotz der Entwicklungen halte man weiter am Mining-Geschäft fest. Dieses bleibe die “operative Grundlage” des Unternehmens, erklärte das Management im aktuellen Aktionärsbrief.
Der Ausbau von KI- und Rechenzentrums-Infrastruktur nimmt perspektivisch jedoch eine größere Bedeutung ein. Laut Unternehmen seien künftig keine groß angelegten ASIC-Käufe mehr geplant. Rund 90 Prozent der eigenen Mining-Kapazitäten könnten zudem für KI-Anwendungen umfunktioniert werden.
