Chainlink verzeichnet derzeit einen deutlichen Anstieg der Netzwerkaktivität. Die Zahl aktiver LINK-Adressen ist auf den höchsten Stand seit acht Monaten geklettert. Hintergrund dürfte laut Datenanbieter Santiment vor allem die Entscheidung mehrerer DeFi-Projekte sein, große Teile ihrer Infrastruktur auf Chainlinks Cross-Chain-Protokoll CCIP umzustellen.
Demnach kündigte etwa Solv Protocol an, tokenisierte Bitcoin-Assets im Wert von mehr als 700 Millionen US-Dollar von LayerZero zu Chainlink CCIP zu migrieren. Zuvor hatte bereits Kelp DAO angekündigt, seine rsETH-Infrastruktur künftig über Chainlink abzuwickeln. Die Entwicklungen unterstreichen einmal mehr die Bedeutung der Chainlink-Infrastruktur für den DeFi-Sektor.
Chainlink vor Kursausbruch?
Am Kurs zeigt sich die positive Entwicklung bislang allerdings nur begrenzt. LINK notiert aktuell bei 10,30 US-Dollar und damit leicht unter dem Niveau des Vortages. Zudem handelt der Kurs derzeit unter dem EMA-20 bei 10,45 US-Dollar, was kurzfristig für ein eher neutrales bis leicht schwächeres Bild spricht.
Der RSI bewegt sich mit 48 Punkten im neutralen Bereich und liefert aktuell weder klare Kauf- noch Verkaufssignale. Gleichzeitig deutet die nachlassende Dynamik auf der Unterseite darauf hin, dass der Verkaufsdruck zuletzt etwas abgenommen hat.
Wichtige Unterstützung liegt nun im Bereich zwischen 10,25 und 10,27 US-Dollar. Solange diese Zone hält, dürfte sich LINK zunächst weiter stabilisieren. Auf der Oberseite rücken die Widerstände bei 10,60 und 10,71 US-Dollar in den Fokus. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über 10,71 US-Dollar könnte neues Aufwärtsmomentum freisetzen und den Weg in Richtung 11,50 US-Dollar öffnen.
Fällt LINK dagegen unter 10,25 US-Dollar zurück, droht eine Ausweitung der Korrektur in Richtung der Unterstützungszone zwischen 9,50 und 9,90 US-Dollar. Insgesamt bleibt die kurzfristige Lage damit vorerst neutral, trotz der deutlich gestiegenen Aktivität im Netzwerk.
Bullisches Szenario
Für ein bullishes Szenario müsste LINK den Widerstand bei 10,71 US-Dollar nachhaltig überwinden. Gelingt der Ausbruch mit steigendem Volumen und einem RSI über 50, könnte sich die Erholung in Richtung 11,50 US-Dollar ausweiten. Wichtig wäre dabei, dass der EMA-20 wieder als Unterstützung fungiert.
Bearishes Szenario
Das bearishe Szenario rückt in den Fokus, falls LINK unter die Zone um 10,25 US-Dollar fällt. In diesem Fall droht eine Ausweitung der Korrektur in den Bereich zwischen 9,50 und 9,90 US-Dollar. Zusätzlichen Druck würde ein RSI unterhalb von 45 signalisieren.
Disclaimer: Die charttechnischen Informationen wurden mit Hilfe von Softwaretools und KI-Systemen erstellt. Es handelt sich hierbei nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen.
