- Die Zahl physischer Übergriffe auf Krypto-Anleger hat im Jahr 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Nach Angaben von TRM Labs wurden weltweit rund sechzig sogenannter “$5 wrench attacks” registriert, bei denen Täter durch körperliche Gewalt oder Drohungen Zugriff auf Wallets oder Private Keys erzwingen.
- Nach Angaben von Ari Redbord, Global Head of Policy bei TRM Labs, sei zudem von einer deutlich höheren Dunkelziffer auszugehen, da viele Vorfälle nicht offiziell als Krypto-Verbrechen erfasst oder gar nicht angezeigt werden.
- Eine Auswertung des Bitcoin-Entwicklers und Sicherheitsexperten Jameson Lopp kommt sogar auf insgesamt 71 bekannte Fälle im Jahr 2025. Im Vergleich dazu wurden für 2024 rund 40 Angriffe dokumentiert.
- Besonders stark betroffen ist Frankreich, das laut öffentlichen Aussagen von Innenminister Bruno Retailleau rund ein Drittel der bekannten Fälle verzeichnete. Zu den bekanntesten Vorfällen zählt die Entführung des Ledger-Mitgründers David Balland und seiner Ehefrau im Januar.
- Sicherheitsexperten führen den Anstieg unter anderem auf mangelnden Datenschutz, öffentliche Zurschaustellung von Vermögen sowie umfangreiche Datenlecks bei Krypto-Unternehmen zurück, bei denen sensible Kundendaten kompromittiert wurden.
- Neben finanziellen Risiken stellen die Angriffe laut Experten eine direkte Gefahr für Leib und Leben dar und rücken physische Sicherheitsmaßnahmen stärker in den Fokus der Krypto-Branche.
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Quellen
Auflistung bekannter Übergriffe | github
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