- Viele Krypto-Investoren können den börsengehandelten Indexfonds für Ether kaum erwarten. Wegen der jüngsten SEC-Entscheidung über die Genehmigung der Bitcoin-ETFs gibt es durchaus Hoffnung auf grünes Licht auch für einen Ether-ETF.
- Das zeigte sich auch am ETH-Kurs, der zeitweise sogar an der Marke bei 2.700 US-Dollar kratzte. Im Zuge der jüngsten Korrektur fiel Ether allerdings auch stärker und wird derzeit für unter 2.300 US-Dollar gehandelt.
- Bei allem Optimismus gibt es jedoch auch Anzeichen für interne Widerstände innerhalb der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC). Verschiedene Quellen mit SEC-Kontakt befürchten, dass die Stimmung gegenüber einem Ether-ETF ablehnend sei, weil ETH nicht als Commodity bewertet werden könne.
- Die republikanische SEC-Kommissarin Hester Pierce gilt als besonders positiv eingestellt gegenüber einer Zulassung weiterer Krypto-ETFs. Ginge es nach ihr, sollte die SEC neue Krypto-ETFs auf “regulärem Weg” prüfen, um Verzögerungen wie bei den Bitcoin-ETFs zu verhindern und keinen weiteren Imageschaden zu erleiden.
- Gemeinsam mit ihrem Kollegen Mark Uyeda und SEC-Chef Gary Gensler hat sie bereits die Bitcoin-ETF-Genehmigung ermöglicht. Doch nun könnte Gensler ein großes Hindernis sein, weil er bisher ausschließlich Bitcoin in Abgrenzung zu allen anderen Kryptowährungen nicht als Wertpapier betrachtete.
- Trotz der unterschiedlichen SEC-Meinungen darf gehofft werden, dass ein Ether-ETF bis zum Sommerende das Licht der Welt erblickt. Besonders dafür spricht die bereits vorgenommene Einstufung von Ether als “Commodity” durch die Commodity Futures Trading Commission (CFTC).
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