ETH schlägt BTC Ethereum (ETH) robbt sich zum Rekord-Hoch

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Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 2 Minuten

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Ethereum-Logo und Kurschart auf goldenem Untergrund

Quelle: Shutterstock

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ETH1,985.74 $ 3.93%

Bitcoin knackt das Allzeithoch – doch die Nr.2 im Krypto-Space performt noch besser. Der Ethereum-Kurs ist auf bestem Wege, seinen Rekordstand vom Januar 2018 zu erreichen – trotzdem fällt der ETH-Trust von Grayscale.

Nicht nur der Bitcoin-Kurs legt dieser Tage eine beeindruckende Perfomance hin. Auch das Ethereum-Netzwerk verbucht bei seiner Kryptowährung Ether (ETH) enorme Kurszuwächse. Zu Redaktionsschluss liegt der Ether-Kurs knapp über der Marke von 1.100 US-Dollar.


Mit einem Wochenplus von über 52 Prozent stellt ETH damit selbst die aktuelle Bitcoin-Rallye in den Schatten: Die Krypto-Leitwährung konnte im gleichen Zeitraum „lediglich“ um 28,74 Prozent steigen. Während bei BTC die Rekorde-Purzeln – erst am heutigen 6. Januar wurde ein neues Allzeithoch aufgestellt – gibt es bei Ether dahingehend noch etwas Luft nach oben. Dennoch nähert sich auch Ethereum sukzessive seinem Rekordstand vom 13. Januar 2018, als der Kurs bis auf 1.448 US-Dollar stieg.

Ethereum robbt Richtung All-Time-High

Ein Blick auf die Tiefststände der vergangenen Woche zeigt, dass ETH täglich höhere „Lows“ ausbildet – selbst nach dem vorübergehenden Sturz unter die 1.000 US-Dollar-Marke.

Holder von Ether dürften sich angesichts dieser Entwicklung die Hände reiben, während jene, die über Grayscale in ETH investiert sind, selbige über dem Kopf zusammenschlagen. Denn der notorisch überbewertete Ethereum-Trust des Investment-Unternehmens Grayscale muss seit Ende 2020 herbe Einbrüche verkraften.

Ether-Fonds von Grayscale bricht ein

Seit ETHE am 22. Dezember an der 24-US-Dollar-Marke kratzte, ist das Grayscale-Produkt um fast 50 Prozent im Wert gefallen. Aktuell handelt ETHE (der 0,09620791 ETH abbildet) bei 13,79 USD. Möglicherweise setzt sich bei den Investoren die Erkenntnis durch, dass sie günstiger fahren, wenn sie das Ethereum-Asset selbst kaufen und nicht den Umweg über einen Mittelsmann wie Grayscale gehen. Aktuell zahlen ETHE-Investoren nämlich einen stattlichen Bonus von 30 Prozent im Vergleich zum direkten Kauf von Ether.


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Top PerformerPolygon (MATIC) erholt sich deutlich – Kurstreiber NFT?

2 Stunden

Der Krypto-Markt sieht die Welt heute wieder durch die grüne Brille – das gilt besonders für Polygon (MATIC).


Nicht nur der Bitcoin-Kurs zeigt heute deutliche Erholungszeichen, auch die Altcoins können im Fahrtwind der Kryptowährung Nr.1 kräftige Kurszuwächse verbuchen. Ganz vorne mit dabei: MATIC, der native Token der Ethereum Sidechain Polygon.

Zu Redaktionsschluss handelt MATIC bei 0,91 USD. Mit einem 24-Stunden-plus von 16,74 Prozent gehört der Polygon Coin neben OKB und XLM zu den heutigen Top-Performern.

Polygon (MATIC) hangelt sich zurück auf den Vorwochenstand. Quelle: BTC-ECHO.

Durch den Rebound konnte MATIC die Kursverluste der vergangenen Woche nahezu ausgleichen. Allerdings handelt MATIC noch immer um 16,32 Prozent niedriger als vor 30 Tagen. Auch zum All-Time-High, das Polygon (MATIC) am 18. Mai bei 2,62 USD aufgestellt hat, fehlen noch 35 Prozent.

Polygon macht sicht im NFT-Sektor breit

Polygon kann dabei einerseits vom aktuell vorherrschenden Aufwind profitieren, der den Krypto-Markt nach dem Bitcoin-Dip unter 30.000 USD erfasst hat. Darüber hinaus hat Polygon zuletzt durch sein verstärktes Engagement im Sektor der Non-fungible Token (NFT) Schlagzeilen gemacht. Erst vor kurzem setzte Polygon den digitalen Spatenstich für “Polygon Studios”, einer auf den NFT-Sektor spezialisierten Plattform, die einen besonderen Fokus auf den Boom-Sektor Blockchain Gaming legt. Laut eigenen Angaben zählt Polygons Ökosystem bereits über 100.000 Blockchain-Gamer und NFT-Aficionados.

Dass NFT gekommen sind, um zu bleiben, davon zeugt indessen auch die jüngste 100-Millionen-USD Finanzspritze für den NFT-Marktplatz OpenSea, die unter anderem von Andreessen Horowitz und Ashton Kutcher verabreicht wurde.

Aus der Reserve gelocktCircle: Stablecoin USDC nur zu 61 Prozent mit Bargeld gedeckt

8 Stunden

Der Großteil des Stablecoins USD von Circle ist mit US-Dollar oder Fonds unterlegt, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Circle ist das globales Zahlungsunternehmen, das hinter dem Stablecoins USDC steckt. Nun hat es durch eine Aufschlüsselung seiner Vermögenswerte dargelegt, wie USDC gedeckt ist. Laut dem von Circle veröffentlichten Bericht sind etwa 61 Prozent der Token durch “Bargeld und Zahlungsmitteläquivalente” gesichert. Dabei handelt es sich also um Fiatgeld und Geldmarktfonds. Welche Fonds dies genau sind, geht aus der Mitteilung allerdings nicht hervor. Nur, dass es Anlagen in US-Dollar sind:

Die grundlegenden wirtschaftlichen Aktivitäten, die dem USDC zugrunde liegen, liegen innerhalb des Umfangs des US-Finanzsystems aufgebaut und nicht außerhalb davon.

Die übrigen 39 Prozent setzen sich vornehmlich aus Anleihen ausländischer Banken (sogenannter Yankee CDs) sowie Staats- und Unternehmensanleihen zusammen.

Die Deckung von USDC (Screenshot aus dem Circle-Report)

Circle plant Börsengang

Circle beabsichtigt, noch in diesem Jahr an die Börse zu gehen. Dies wird im Rahmen einer Fusion mit einer speziellen Übernahmegesellschaft geschehen, die Circle mit 4,5 Milliarden US-Dollar bewerten würde. Derzeit sind USDC zu einem Wert von 22,2 Milliarden US-Dollar in Umlauf. Insbesondere in diesem Jahr hat der Gebrauch zugenommen. Nicht zuletzt deswegen ging Circle jetzt mit Details zur Zusammensetzung von USDC an die Öffentlichkeit.

Da der USDC-Umlauf seit Anfang 2021 um mehr als 2.600 % gestiegen ist, hat sich auch unser eigenes Engagement (zusammen mit externen Forderungen) für eine verbesserte Transparenz der Zusammensetzung der auf Dollar lautenden Vermögenswerte ausgeweitet

, so Circle. Regulatorische Vorschriften zur Offenlegung der Reserven von Stablecoins bestehen gleichwohl nicht. 

Krypto-IntegrationMastercard integriert testweise Stablecoins

22 Stunden

Mastercard lanciert ein neues Pilotprojekt, das seinen Krypto-Kunden das Leben deutlich erleichtern könnte: Die Kreditkarten-Gesellschaft hat die testweise Integration von Stablecoins angekündigt.

Die Kredikartengesellschaft MasterCard hat schon seit längerem laut darüber nachgedacht, einen Fuß in den Krypto-Sektor zu setzen. Nun hat das Unternehmen seine erste Krypto-Integration angekündigt. Konkret geht es um die Unterstützung von Stablecoins, die Mastercard seinen Partnern aus der Krypto-Wirtschaft nun zunächst testweise ermöglichen möchte.

Mastercard erleichtert Krypto-Dienstleistern die Zusammenarbeit

Bislang erfolgen alle Abwicklungen im Mastercard-Netzwerk in Fiatgeld. Das heißt, dass Mastercard-Partner aus der Krypto-Branche – beispielsweise Zahlungsabwickler wie BitPay oder Anbieter von Krypto-Debitkarten – stets zur Umwandlung in USD und Co. gezwungen waren. Das Gleiche gilt für Bitcoin-Börsen, die Einzahlungen via Kreditkarte anbieten. Durch die Unterstützung von Stablecoins entfällt folglich der Hemmschuh der Krypto-zu-Fiat-Konversion.

Heute haben nicht alle Krypto-Unternehmen die grundlegende Infrastruktur, um Kryptowährung in traditionelle Fiat-Währung zu konvertieren, und wir machen das einfacher. Durch unser Engagement mit Evolve, Paxos, Circle und der größeren Digital-Assets-Community erwartet Mastercard, unser Versprechen der Wahlfreiheit für den Verbraucher einzulösen, um den Menschen auf der ganzen Welt Optionen zu bieten, wie und wann sie bezahlen können,

erklärt Raj Dhamodharan, Executive Vice President von Mastercard in einer Pressemitteilung zum Stablecoin-Vorstoß seines Unternehmens. Darin heißt es weiter, dass man sich mit den (Custodial) Wallet-Anbietern Uphold und Bitpay “im Gespräch” befinde. Die beiden FinTechs sollen die Wallet-Technologie für das Pilotprojekt bereitstellen, während sich die Banken Metropolitan Commercial Bank und Evolve Bank & Trust für die Herausgabe von Krypto-Karten verantwortlich zeichnen.

Ebenfalls mit im Boot sitzt das FinTech Circle, das den Stablecoin USD Coin (USDC) herausgibt. Mit Paxos gehört ein weiteres Unternehmen mit Stablecoin-Fokus zu den Initiatoren des Pilotprojekts.

[…] Wir können eine sofortige Abwicklung von Transaktionen auf einer 24/7-Basis, 365 Tage im Jahr, ermöglichen. Durch die Partnerschaft mit Mastercard bringen wir die Vorteile von Krypto und Blockchain in den Alltag von Verbrauchern auf der ganzen Welt,

freut sich Paxos CEO und Co-Founder Charles Cascarilla über die Zusammenarbeit mit Mastercard.

Mega FundingFTX: Investorenrunde bringt Kryptobörse 900 Millionen US-Dollar ein

24 Stunden

Die Börse FTX von Sam Bankman-Fried bringt die größte Finanzierungsrunde in der Geschichte der Kryptoszene auf und expandiert weiter.

Der Kryptobörse von Sam Bankman-Fried, FTX, ist es gelungen, die größte Finanzierungsrunde in der Krypto-Geschichte abzuschließen. Die 900 Millionen US-Dollar starke Serie-B-Runde umfasste mehr als 60 Investoren, einschließlich Paradigm, Ribbit Capital und Sequoia. Dies geht aus einer Ankündigung des Unternehmens hervor. FTX hat in letzter Zeit viel Geld ausgegeben, um die Werbetrommel für seine Marke zu rühren. Dazu zählen millionenschwere Sponsorendeals für das NBA Team Miami Heat oder auch eine Kooperation mit der Major League Baseball. 

FTX verzeichnet mittlerweile 1 Million Nutzer

Sam Bankman-Fried, ein 29-jähriger Milliardär, gründete FTX im Jahr 2019. Die Börse hat eine Million Nutzer und verzeichnet laut eigenen Angaben im Durchschnitt ein tägliches Handelsvolumen von 10 Milliarden US-Dollar. 

Ich bin unglaublich dankbar für die Unterstützung, die wir bekommen haben. Es ist unsere erste große Fundraising-Aktion, aber dadurch haben wir eine sehr wertvolle Gruppe von Partnern gewonnen. Ich freue mich darauf, mit ihnen zusammenzuarbeiten […] diese Runde wird uns helfen, eine größere und breitere Vision dafür zu entwickeln, was FTX noch werden kann

, so der FTX CEO zufrieden. Mit dieser Finanzierungsrunde wurde ferner der bisherige Rekord einer Krypto-Firma um mehr als das Doppelte überboten. Circle war es im Mai dieses Jahres gelungen, 440 Millionen USD von Investoren einzusammeln. Auch Circle selbst gehört nun zu den Investoren, die an dieser Runde teilgenommen haben.