Bitcoin Kaufrausch Grayscale Investment besitzt nun knapp 3 Prozent aller Bitcoin

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Leon Waidmann

von Leon Waidmann

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Institutionelle Investoren scheinen den Hals nicht voll zu bekommen und kaufen auf Grayscale mehr Bitcoin (BTC), als die Miner produzieren können. Die Nachfrage nach dem digitalen Gold übertrifft das Angebot bei weitem und allein am vergangenen Montag kaufte Grayscale 16.244 BTC.

Der weltweit größte Krypto-Hedge-Fonds Grayscale hält mittlerweile fast drei Prozent aller im Umlauf befindlichen Bitcoin. Des Weiteren hat das Investment Unternehmen seine Krypto-Bestände in den letzten Monaten durchschnittlich um 10 Prozent gesteigert.


Grayscale kauft Bitcoin im Wert von 607 Millionen US-Dollar

Am vergangenen Montag, dem 18. Januar 2021, hat das New Yorker Venture-Capital-Unternehmen Grayscale den bis dato größten BTC-Kauf seiner Geschichte getätigt. Damit übertrifft die von Grayscale gekaufte Menge an Bitcoin die täglich durch Mining generierten BTC bei weitem. Miner generieren derzeit knapp 900 Bitcoin am Tag. Alle Miner zusammen würden also 18 Tage brauchen, um die von Grayscale gekaufte Menge an BTC zu minen. Laut dem im Krypto-Space bekannten Twitter-Nutzer WhalePanda hat Grayscale in den letzten 30 Tagen überdies sogar über 60.000 BTC erworben, wofür Miner mehr als zwei Monate arbeiten müssten.

Zudem verwaltet Grayscale mittlerweile ein Vermögen im Wert von 27,1 Milliarde US-Dollar und davon sind knapp 23 Milliarden US-Dollar in Bitcoin angelegt.

Dass das Investment Unternehmen weiter BTC kauft, spricht des Weiteren für eine anhaltend hohe Nachfrage seitens der institutionellen Anleger. Daher glaubt auch Nikolaos Panigirtzoglou, Investment Stratege bei JPMorgan, dass Bitcoin bei der derzeitigen Nachfrage bald auf ein neues Allzeithoch zu steuert. Zudem hält er es für möglich, dass langfristig sogar ein BTC-Kurs von 146.000 US-Dollar zu schaffen ist.


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Nach Mining-VerbotPreise für Nvidia-Grafikkarten brechen wegen des Mining-Crashs ein

23 Minuten

Chinas Vorgehen gegen Krypto-Mining schickt nicht nur den Bitcoin-Kurs auf Talfahrt. Auch Grafikkarten verzeichnen im Reich der Mitte deutliche Preissenkungen.


Des einen Freud, des anderen Leid? Während die Regierung in China ihr Krypto-Mining-Verbot konsequent ausweitet, ist der Preis für High-End Grafikkarten um zwei Drittel gefallen. Die Chips von Nvidia eignen sich nicht nur für Videospiele, sondern auch für das Schürfen von Kryptowährungen.

Die South China Morning Post berichtete am 21. Juni von der Preisentwicklung. Sie brachte sie mit dem Vorgehen der Provinzregierung in Sichuan in Verbindung, die das Mining in der Region seit Samstag (dem 19. Juni) für verboten erklärte. Anders als in Xinjiang und der Inneren Mongolei machten die Bitcoin-Schürfer in Sichuan zwar von Wasserkraft Gebrauch, dennoch ist örtlichen Energielieferanten das Geschäft mit den Mining-Farmen künftig untersagt.

Als Folge sank beispielsweise der Preis der von Asus vertriebenen Nvidia RTX 3060 am 21. Juni auf 4.699 Yuan (730 US-Dollar). Zuvor lag er bei 13.499 Yuan (2.100 US-Dollar). Ob sich die Entwicklungen in China auf den westlichen Markt für Grafikkarten auswirken, bleibt abzuwarten. Hersteller Nvidia musste hier eingreifen, um die begehrten Grafikchips aus den Händen von Minern fernzuhalten – mit mäßigem Erfolg.

China verstärkt Bitcoin-Bann

Dass China dem Bitcoin-Mining den Kampf angesagt hat, ist zumindest offiziell auf Pekings neue Klimapolitik rückführbar. Denn das Land möchte seine CO2-Emissionen drastisch reduzieren. Doch auch davon abgesehen, erweitert die chinesische Regierung ihr Vorgehen gegen den Krypto-Space.

Die Zentralbank des Landes teilte am 21. Juni bei einem Treffen mit, dass Geldhäuser in China künftig in der Pflicht stehen, die Bitcoin-Geschäfte ihrer Kunden zu unterbinden. Bei dem Meeting waren Vertreter von wichtigen Finanzinstitutionen zugegen.

Vor Deutschland-UngarnDeutsche Nationalmannschaft als NFT erhältlich

4 Stunden

Der DFB gehört jetzt offiziell zum NFT-Ensemble von Sorare. Je nachdem, wie sich die Spieler der deutschen Nationalmannschaft bei der EM schlagen, steigen die Sammelkarten im Wert.

Eine Woche nachdem Sorare die französische Nationalmannschaft als NFT-Sammelkarten herausgegeben hat, folgt nun die deutsche Nationalmannschaft. Digital affine Fußballfans können die 18 Nationalspieler auf der NFT-Plattform als Spielkarten erwerben und von möglichen Wertsteigerungen beim Verkauf profitieren.

“Die Mannschaft” als NFT

Denn die “digitalen Trading Cards der Nationalspieler werden anhand ihrer tatsächlichen Leistung auf dem realen Fußballplatz bewertet und mit entsprechenden Punkten versehen”, heißt es in der Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt. So wolle Sorare ein “Spiel-im-Spiel-Erlebnis” schaffen. Je weiter die deutsche Nationalelf also kommt, umso wertvoller werden auch die NFT.

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Sorare. Diese Partnerschaft ist im Hinblick auf innovative und digitale Spielerlebnisse ein weiterer Volltreffer. Gerade in der Corona-Pandemie waren und sind digitale Angebote die einzige Möglichkeit, in direkten Austausch mit unseren Fans zu treten.

Dr. Holger Blask, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb der DFB GmbH

Das Angebot trifft bereits auf eine hohe Nachfrage. Sorare hat allein seit Januar rund 70 Millionen US-Dollar an Kartenverkäufen eingenommen. Der deutsche Markt ist dabei zu einem wichtigen Standbein geworden. Die monatliche Wachstumsrate der Nutzerzahlen liegt in dem Zeitraum bei 27 Prozent. Nach der Lizenz-Partnerschaft sollen zudem weitere Club-Lizenzen zur Bundesliga-Saison 2021/22 folgen. Zu den offiziellen Partner gehören bereits Bayern München, Bayer Leverkusen und Schalke.

Es wird ernstChinesische Zentralbank will Banken Bitcoin-Geschäftsabwicklung verbieten

1 Tag

China zieht die regulatorische Daumenschraube fester. Nun sollen Banken Geschäfte mit Bitcoin und Co. ihrer Kund:innen unterbinden. Erste Bankhäuser leisten Folge.

Chinas Feldzug gegen Kryptowährungen wie Bitcoin erreicht das nächste Level. Denn nachdem verschiedene Lokalregierungen bereits dem Mining den Garaus gemacht haben, trifft es jetzt sogar Banken. Demnach hat die Agriculture Bank of China (AgBank), ein teilstaatliches Unternehmen, angekündigt, ihrer Kundschaft jegliche Krypto-Aktivitäten zu unterbinden. Wer mit Konten der AgBank weiterhin an Bitcoin Trading teilnehme, riskiere eine Schließung seines Kontos, sagte das Bankhaus in einem Statement. Der Schritt kam nach einem Treffen mit der chinesischen Notenbank, der People’s Bank of China (PBoC), an der führende Köpfe des chinesischen Bankenwesens teilgenommen haben.

Dass es Chinas Führung ernst meint mit seinem Bitcoin-Ban, zeigt ein Blick in das offizielle Statement der PBoC:

Die Institute müssen die Konten von Krypto-Börsen und OTC-Händlern umfassend untersuchen und identifizieren und die Verbindungen zu Zahlungen rechtzeitig unterbrechen.

Folgt AliPay?

Neben der AgBank, die nebenbei bemerkt das drittgrößte Kreditinstitut der Welt ist, waren auch andere Vertreter:innen der chinesischen Hochfinanz zugegen. Darunter etwa der mobile Zahlungsdienstleister AliPay. Wie AliPay mit den neuesten Verschärfungen in Sachen BTC und Co. umzugehen gedenkt, ist an diesem Punkt allerdings unklar. Klar ist aber, dass China dieser Tage ungeahnt hart gegen alles und jeden vorgeht, der mit dem Krypto-Markt verbandelt ist.

Bedenken zerstreut?EZB: Digitaler Euro wird mehr Privatsphäre bieten, als Stablecoins

1 Tag

Laut eines EZB-Direktoriumsmitglieds wird der digitale Euro einen besseren Schutz der Privatsphäre bieten, als private Stablecoins.

Auch die Europäische Zentralbank (EZB) zählt zu den Institutionen, die sich mit einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) befassen. Den jüngsten Äußerungen der EZB-Präsidentin Christine Lagarde nach zu urteilen, ist aber so schnell nicht mit einem Start des digitalen Euro zu rechnen. Nun hat sich ein Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank zum Thema Datenschutz geäußert. Es sei kein Ziel des digitalen Euro, Nutzerdaten auf irgendeine Art und Weise zu monetarisieren, so Fabio Panetta. Seiner Meinung nach bietet ein digitaler Euro außerdem einen besseren Schutz der Privatsphäre, als privat ausgegebene Stablecoins.

Wir haben kein kommerzielles Interesse daran, die Daten der Nutzer zu speichern, zu verwalten oder zu monetarisieren. […] Niemand in der Zahlungskette hätte Zugang zu allen Informationen

, so Panetta in einem Gespräch mit der Financial Times

Datenschutz laut Umfrage der EZB ein wichtiges Thema

Das Thema Privatsphäre kommt natürlich nicht von ungefähr. So wurde bekannt, dass die Chinesische Zentralbank mit dem digitalen Yuan noch mehr Möglichkeiten zur Überwachung bekommt. Folglich scheint Panetta nun bestrebt, vergleichbare Bedenken hinsichtlich des digitalen Euro zu zerstreuen. Die jüngste öffentliche Konsultation der EZB zum Thema CBDC hatte zum Ergebnis, dass der Datenschutz im Zahlungsverkehr unter mehr als 8.000 Befragten die größte Sorge darstellte. Panetta betonte, der digitale Euro müsse dazu beitragen, das Vertrauen in den Zahlungsverkehr im digitalen Zeitalter zu erhalten.