- Eigentlich teilt Charles Hoskinson gerne gegen andere Kryptowährungen aus. Noch im Oktober meinte er, dass Cardano binnen 10 Jahren Ethereum und binnen 20 Jahren Bitcoin überholen werde. BTC-Maximalisten sind für ihn sowieso “von jeher dumm”.
- Jetzt geht er plötzlich auf Schmusekurs. In einem neuen Interview erklärt das Krypto-Urgestein, dass Bitcoin ein klarer Gewinner sei, weil zahlreiche Staaten BTC in ihren Reserven halten werden. Das Kursergebnis: mindestens 250.000 US-Dollar pro Coin.
- Ein wichtiger Erfolgsfaktor seien die Bitcoin ETFs, welche 2025 schon über 10 Milliarden US-Dollar an Nettozuflüssen erzielten. Sollte die SEC neue XRP oder Cardano Spot ETFs genehmigen, könnte ein Teil dieses Kapitals auch ihnen zugute kommen.
- Im Moment des Schreibens handelt die Cardano bei 0,78 US-Dollar, was einem Kurszuwachs von 10 Prozent gegenüber der Vorwoche entspricht. Der Ripple-Coin XRP steht bei 2,76 US-Dollar, ein Kursplus von 11 Prozent im gleichen Zeitraum.
- Sein Hauptargument zugunsten der Dinosaurier-Coins: Für institutionelle Anleger seien sie besonders interessant, was sich in den eingereichten ETF-Anträgen zeige. Das könnte sie zu den Top Performern des aktuellen Krypto-Markzyklus werden lassen.
- Weil der Einfluss der Retailer auf die Krypto-Kurse sinke, würden sich Memecoins und andere junge Projekte laut Hoskinson schwer tun. Dagegen seien Cardano, XRP und Ethereum die Profiteure einer neuen “Flucht zur Qualität”.
- Vor wenigen Tagen reichte der Vermögensverwalter Grayscale einen ersten ADA-Spot-ETF-Antrag bei der SEC ein. Auf der Krypto-Wettplattform Polymarket stehen die Chancen für den Cardano ETF noch 2025 bei 60 Prozent.
- Und wann startet der nächste Krypto-Hype? Der Cardano-Gründer prophezeit: “Wartet einfach noch 6 bis 12 Monate ab. Wir werden wahrscheinlich einen Bullenmarkt sehen, wenn das Stablecoin-Gesetz verabschiedet wird.”
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