Cardano-Chef im Ragemode Charles Hoskinson poltert gegen Ethereum und SBF

Sam-Bankman Fried wird von Medien hofiert, Ethereum kopiert Cardano: Charles Hoskinson hat sich auf X in Rage getweetet.

Moritz Draht
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Cardano-Chef Charles Hoskinson

Beitragsbild: Picture Alliance

| Charles Hoskinson wehrt sich gegen Vorwürfe gegen das Cardano-Protokoll Hydra
  • Cardano-Chef Charles Hoskinson hat sich auf X mal wieder angriffslustig gezeigt. Auslöser war unter anderem eine neu erschienene Biografie über den FTX-Gründer Sam Bankman-Fried, der wegen Betrugsvorwürfen aktuell vor Gericht steht.
  • “Wenn man sich Michael Lewis’ Buch ansieht, scheint es eine Gruppe von Leuten in den elitären Kreisen zu geben, die unbedingt eine öffentliche Entlastung für SBF erreichen wollen”, so Hoskinson. “Wir haben das bei der Behandlung mit Samthandschuhen durch die New York Times gesehen und jetzt bei einem Buch, das im Grunde eine Entschuldigungstour ist”.
  • Dem Cardano-Gründer zufolge genieße Sam Bankman-Fried “einen Freifahrtschein” in den Medien. Das zeige, “wie zutiefst korrupt die Dinge geworden sind, vor allem, wenn man die richtigen Freunde hat”. Belegt hat Hoskinson diese Aussage nicht.
  • In einem weiteren Tweet-Gefecht ging er zudem auf die Kritik eines X-Nutzers ein, wonach die Entwicklung bei Cardano den Erwartungen hinterherhinke.
  • “Die Ingenieure in der Praxis haben einen anderen Umfang und Zeithorizont. Sie konzentrieren sich auf den unmittelbaren Anwendungsfall und die Probleme. Man braucht beide Perspektiven, damit ein Ökosystem gedeiht”, so Hoskinson.
  • Auch gegen seine alte Wirkstätte, Ethereum, teilte der 35-Jährige aus. Laut Hoskinson kopiere Ethereum den Cardano-Konsensmechanismus Ouroboros, um das Problem der Zentralisierung in den Griff zu bekommen.
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