BTC-Hype Wie steht eigentlich Microsoft-Gründer Bill Gates zu Bitcoin?

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Jacob Gleiss

von Jacob Gleiss

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Bill Gates Bitcoin Meinung

Quelle: Shutterstock

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Immer mehr einflussreiche Investoren und Geschäftsleute investieren in Bitcoin. Ob Unternehmer und Microsoft-Gründer Bill Gates ebenfalls in BTC investiert und wie er zu der führenden Kryptowährungen steht, erklärte er kürzlich in einem Interview.

Der Bitcoin-Kurs steigt und steigt, ohne das ein Ende in Sich zu sein scheint. Diese Woche durchbrach die Kryptowährung erstmalig die 50.000 US-Dollar. Dies hängt unter anderem mit der BTC-Investition des reichsten Menschen der Welt, Elon Musk und seinem Unternehmen Tesla zusammen. Der CEO des Unternehmens steckte 1,5 Milliarden US-Dollar in Bitcoin. Nun meldete sich der aktuell viertreichste Mensch, Bill Gates, zu Wort und sprach über seine persönliche Meinung bezüglich der Kryptowährung. Der-Microsoft-Gründer besitzt ein geschätztes Vermögen von 110 Milliarden US-Dollar.


Am 18. Februar 2020 sprach der Milliardär in einem Interview mit der Squawk Box von CNBC. In diesem kristallisierte sich seine Meinung bezüglich des Bitcoin-Hypes relativ schnell heraus. Er erklärte, weder Bitcoin zu besitzen, noch auch nur jemals in BTC investiert zu haben:

Ich besitze Bitcoin nicht, ich benötige keine Bitcoin, also habe ich eine neutrale Sichtweise eingenommen. Bitcoin kann hoch und heruntergehen, nur basierend auf der Manie oder was auch immer die Ansichten sind. Ich habe keine Möglichkeit, vorherzusagen, wie sich das entwickeln wird.

Bill Gates lässt Tendenzen erkennen

Er fügte nochmals hinzu, dass er Bitcoin „neutral“ gegenüberstehe. Ein Grund dafür, warum er Bitcoin jedoch ablehne, sei, dass die Kryptowährung seiner Ansicht nach in vielen Ländern genutzt werde, um Steuern zu umgehen. Dazu käme, dass BTC teilweise genutzt werden würde, um illegalen Aktivitäten nachzugehen. Diesen Aspekt führt Gates auf die Anonymität der Kryptowährung zurück. Im Jahr 2018 sprach Bill Gates schon einmal über Bitcoin. Damals bezog er sich ebenfalls auf das Merkmal der Anonymität und sagte, dass die Technologie “auf ziemlich direkte Weise Todesfälle verursacht hat”. Er sieht jedoch nicht ausschließlich das Schlechte in BTC. Während des Interviews erklärte der Microsoft-Gründer, dass er durchaus anerkenne, wie durch BTC-Transaktionen Geld gespart werden kann.

Microsoft bezieht indes übrigens einen ähnlichen Standpunkt zu Bitcoin wie sein Gründer. Microsoft-Präsident Brad Smith erklärte, dass sein Unternehmen keinerlei Absichten habe, in naher Zukunft in Bitcoin zu investieren. Bill Gates bezog bis März letzten Jahres die Vorstandsrolle bei Microsoft.



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Grüne HeizungMintGreen: Bitcoin-Mining wird als Wärmeversorgung genutzt

18 Stunden

MintGreen möchte zurückgewonnene Energie zur Beheizung von 100 Wohn- und Geschäftsgebäuden in North Vancouver einsetzen. Rund 155.000 Einwohnern soll der Plan zugute kommen.


Die Bemühungen der Mining-Unternehmen um eine größere Umweltverträglichkeit und das Sparen von Ressourcen nehmen zu. MintGreen, ein in Kanada ansässiger Miner, wird sich mit der Lonsdale Energy Corporation zusammentun. Ab 2022 möchte man die Bewohner von North Vancouver in British Columbia mit Wärme versorgen. 

In einer Ankündigung vom Donnerstag spricht MintGreen von seinen “digitalen Heizkesseln”. Diese seien in der Lage, mehr als 96 Prozent des für das Bitcoin (BTC)-Mining verwendeten Stroms zurückzugewinnen. Die Vereinbarung mit North Vancouver soll verhindern, dass 20.000 Tonnen Treibhausgase pro Megawatt in die Atmosphäre gelangen. Die zurückgewonnene Energie wird für die Beheizung von 100 Wohn- und Geschäftsgebäuden in der kanadischen Stadt mit rund 155.000 Einwohnern verwendet. 

Angesichts der strengen kanadischen Winter sicherlich keine allzu schlechte Idee. Denn in North Vancouver, ganz im Westen Kanadas in der Nähe der Grenze zu den USA gelegen, sind Temperaturen von minus 20 Grad Celsius beileibe keine Seltenheit. So haben Krypto-Nutzer schon öfter versucht, Mining-Rigs zur Wärmegewinnung zu nutzen. MintGreen hat sich in der Vergangenheit überdies mit der Vancouver Island Sea Salt Anlage und der kanadischen Whiskey-Firma Shelter Point Distillery zusammengetan, um die beim BTC-Mining entstehende Abwärme zu verkaufen und damit Teile ihrer Betriebe zu versorgen. MintGreen plant, die Initiative im Jahr 2022 zu starten. 

BreakingBitcoin ETF steht kurz bevor – Nasdaq ruft SEC zur Genehmigung auf

1 Tag

Die Zulassung eines Bitcoin ETF in den USA rückt immer näher. Nun erhält ein Eilantrag von Valkyrie Unterstützung von der Nasdaq.

In den USA geht es Schlag auf Schlag. Nachdem heute Morgen bereits Gerüchte über die Genehmigung eines Bitcoin ETFs durch die Securities and Exchange Commission (SEC) kursierten, gibt es nun den nächsten Hinweis auf eine baldige Zulassung. Wie aus einem Dokument der Nasdaq hervorgeht, hat die Börse bereits den Valkyrie Bitcoin Strategy ETF für die eigene Handelsplattform zugelassen und fordert nun die SEC auf, die Genehmigung für den entsprechenden Antrag zu erteilen. Genauer heißt es in dem Schreiben:

Wir bestätigen ferner, dass die oben beschriebenen Wertpapiere von der Börse zur Notierung und Registrierung nach offizieller Bekanntgabe der Emission genehmigt wurden. Uns ist bekannt, dass der Registrant eine sofortige Beschleunigung des Inkrafttretens der Registrierung beantragt, und wir schließen uns diesem Antrag hiermit an.

Nasdaq Vice President Eun Ah Choi

Die Nasdaq schließt sich damit dem Antrag von Valkyrie an, die zuvor nochmals ein Formular bei der SEC eingereicht hatten. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Leuchtfeuer und sorgt für Verwirrung innerhalb der Anlegerschaft. Einige fassten die Meldung gar als Genehmigung des Bitcoin ETF durch die US-Börsenaufsicht auf. Die ist jedoch noch nicht in trockenen Tüchern. Die Nasdaq verstärkt mit dem Schreiben weiter den Druck auf die SEC. Valkyrie wartet bereits seit August auf die Genehmigung durch die Finanzbehörde. Ob sich das Warten für das Investmentunternehmen gelohnt hat, werden die kommenden Tage zeigen. In Valkyries Fall läuft die Entscheidungsfrist noch bis zum 25. Oktober.

Sollte dem Antrag stattgegeben werden, dürfte die SEC auch Bitcoin-ETF-Anträgen anderer Aspiranten grünes Licht geben. Ein Katalysator für Bitcoin und den restlichen Krypto-Space wäre es allemal.

Mehr als ModellversuchTesla: Bitcoin-Investment hat eine Milliarde USD an Wert gewonnen

2 Tagen

Der Autobauer Tesla hat mit seinen Bitcoin-Investitionen bereits eine Milliarde US-Dollar verdient – der Kauf hat sich also durchaus gelohnt und auch Nachahmer gefunden.

Der Bitcoin-Kurs ist aktuell wieder auf dem Weg nach oben und nimmt sogar die wichtige Marke von 60.000 US-Dollar in Angriff. Einer der großen Profiteure dieser Entwicklung ist der Elektroautohersteller Tesla. Anfang des Jahres hat er ein 1,5-Milliarden-USD-Investment in Bitcoin getätigt. Obwohl es in der Folge zu einigen Turbulenzen durch Tweets des Firmenchefs Elon Musk gekommen ist, stieg der Wert dieser Investition mittlerweile um eine Milliarde US-Dollar.

Dem Analysedienst Bitcoin Treasuries zufolge besitzt Tesla derzeit rund 43.200 BTC. Bei den aktuellen Kursen sind diese nun 2,5 Milliarden Dollar wert. Im zweiten Quartal des Jahres verkaufte Tesla 10 Prozent der ursprünglich gekauften BTC zu einem gemeldeten Durchschnittspreis von rund 50.000 US-Dollar. Dieser Schritt wurde von vielen als Rückzug kritisiert. Elon Musk zeigte sich von der Kritik aber wenig beeindruckt.

Viele Unternehmen eiferten Tesla nach

Damals begann auch Tesla mit der Annahme von Bitcoin-Zahlungen, stellte diese aber kurz darauf wegen Umweltbedenken ein. Der CEO Elon Musk twitterte immer wieder über Kryptowährungen und unterstützte die von einem Meme inspirierte Kryptowährung Dogecoin maßgeblich. Auf jeden Fall haben seit dem Engagement Teslas auch viele weitere Firmen Bitcoin in ihre Bilanz aufgenommen. Dazu zählen etwa Jack Dorseys Unternehmen Square. MicroStrategy begann mit dem Kauf schon deutlich vor Tesla und hält derzeit laut Bitcoin Treasuries 114.041 BTC.

Mega FundingTradingView nach Investment mit 3 Milliarden USD bewertet

2 Tagen

Das soziale Netzwerk für Trader sicherte sich ein 298 Millionen US-Dollar schweres Investment. Demnach ist TradingView aktuell mit 3 Milliarden US-Dollar bewertet.

Die Trading-Chart-Plattform konnte insgesamt 298 Millionen US-Dollar in einer neuen Funding-Runde aufbringen. Aus einer Pressemitteilung vom 14. Oktober geht hervor, dass TradingView durch das Investment von Tiger Global nun mit 3 Milliarden US-Dollar bewertet ist. Die Charting-Plattform ist unter anderem für die Abbildung des Preisverlaufes von Kryptowährungen bekannt.

Jüngst berichtete der Chart-Gigant mit einem Kundenstamm verteilt in über 180 Ländern ein starkes Wachstum während der letzten 18 Monate. Demnach stiegen die angelegten Benutzerkonten in diesem Zeitraum um 400 Prozent. Zudem erfuhr TradingView einen Anstieg der Plattform-Besucher, der mit 238 Prozent nicht gering ausfällt. Damit kann das Unternehmen mittlerweile 30 Millionen monatliche User ihrer Services verbuchen.

Denis Globa, CEO und Mitbegründer von TradingView, kommentierte das neue Funding. Er sagte, dass die neue Kooperation mit Tiger Global “wesentlich dazu beitragen” könne, “die Vision von TradingView vom informierten Finanzhandel und Investieren für die Welt voranzutreiben”. Außerdem erklärte er:

Wir haben dieses Unternehmen mit der Überzeugung aufgebaut, dass Menschen überall dasselbe wollen: die Kontrolle über ihre eigene wirtschaftliche Zukunft zu haben. Wir arbeiten darauf hin, indem wir ein Umfeld schaffen, in dem alle Trader und Investoren erst schauen und dann springen können. Unabhängig davon, wer Sie sind oder woher Sie kommen, haben Sie immer Zugang zu den besten Tools und den besten Erkenntnissen, um die richtigen Trading-Möglichkeiten zu finden und dann zu handeln.

Denis Globa, CEO und Mitbegründer von TradingView

Investments in Krypto

Neu an Bord der Trading-Plattform ist Tiger Global, eine Investmentgesellschaft mit Sitz in den USA. Dabei wird deutlich, dass bei dem Investor die Zeichen auf Krypto stehen. Vor kurzem machte das Unternehmen im Zusammenhang mit einem neuen Investment für MoonPay Schlagzeilen. Der junge Krypto-Zahlungsdienstleister sei dadurch mit einer überdurchschnittlich hohen Bewertung von 3,4 Milliarden US-Dollar davongekommen. Dabei bleibt es abzuwarten, was TradingView in Bezug auf den Krypto-Space in petto hat.

Alex Cook, Partner bei Tiger Global, erklärte:



TradingViews globale Reichweite, starkes Produktangebot und engagierter Kundenstamm positionieren das Unternehmen als Standardplattform für soziale Netzwerke und Finanzanalysen, die von allen Händlern und Investoren genutzt wird.

Alex Cook, Partner bei Tiger Global