Industrie-Update Blockchain in Energie: BerChain-Konferenz am 22. Juni

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Christopher Klee

von Christopher Klee

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Symbolbild Blockchain, Energie und Mobilität

Quelle: Shutterstock

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Am 23. Juni veranstaltet der Berliner Blockchain-Verband BerChain wieder eine hochkarätig besetzte Online-Konferenz. Diesmal stehen Anwendungen der Blockchain-Technologie für den Energie- und Mobilitätssektor im Mittelpunkt.

Angesichts des Klimawandels stellt sich die Frage nach der Energieeffizienz auch in der Krypto-Branche mit wachsender Dringlichkeit. Dabei bietet die Blockchain-Technologie einzigartige Möglichkeiten, um das Fundament für eine neue Wirtschaft zu legen. Welche Chancen und Use Cases die Blockchain-Technologie für den Energie- und den Mobilitätssektor bieten, wird auf der morgigen Online-Konferenz “Blockchain in Energy: Decentralization and Sector Coupling” diskutiert. Organisiert wird das Event unter anderem vom Berliner Blockchain-Verband BerChain.

Blockchain in Energy: Decentralization and Sector Coupling – die Agenda

Die Konferenz beginnt am 23. Juni um 9:30 Uhr und wird bis voraussichtlich 16:00 Uhr andauern. Die Agenda ist gespickt mit spannenden Themen und Vertreter:innen der (Blockchain-)Wirtschaft. Unter anderem mit dabei: der Deutsche Energie-Riese EnBW, die Energy Web Foundation und das österreichische Blockchain-Urgestein Riddle&Code, dessen “Quotendeutscher” Sebastian Becker sich im vergangenen Herbst bereits bei BTC-ECHO ein Stelldichein gegeben hat. Das Gleiche gilt für Harry Behrens. Der Blockchain-Veteran war bis Juni der Blockchain-Abteilung von Daimler Mobility. Auf der Konferenz tritt Behrens in seiner neuen Funktion als Gründer von Power & Mobility beziehungsweise CTO von bloXmove auf, einer Blockchain-basierten Mobilitly as a Service Plattform mit Fokus auf B2B.

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Wer sich ein selbst ein Bild vom Status Quo der Blockchain-Industrie machen möchte, dem sei dieser Link ans Herz beziehungsweise unter den Finger gelegt.

Die vollständige Agenda im Überblick

9:30-10:00 Willkommensrunde

BerChain e.V, Elia Group, Berlin Partner

10:00 – 10:15 Präsentation Green Tracking für P2P Trading

Jonathan Waldenfels, Product Lead at Energy Web

10:15 – 10:30 Learnings from P2P Energy Trading in Germany

Dr. Richard Lohwasser, CEO Lition

10:30 – 10:45 Präsentation of P2P Trading Use Case from Vienna

Sebastian Becker, Business Development Advisor at Riddle & Code

10:45 – 11:00 Präsentation Carbon Block Project

Gunther Walden, CEO and Co-Founder at CircularTree

12:00 – 13:30 Mittagspause und Networking (12:30 – 13:00)

13:40 – 13:55 Einführung und Präsentation in Digitale Identitäten und Blockchain, Maschinen-Identitäten

Jens Strüker, Professor für Wirtschaftsinformatik und digitales Energiemanagement an der Uni Bayreuth

13:55 – 14:10 Mobility as a Service und das Potenzial von Stromnetzdiensten von Fahrzeugen

Dr. Harry Behrens CTO von Power&Mobility and Kai Schmied, Innovation Manager at Elia Group

14:10 – 14:25 Blockchain Machine Identity Ledger

Sara Mamel, Digital Innovation, Blockchain und AI bei der Deutschen Energie-Agentur DENA

14:25 – 14:40 Präsentation Tokenmodel EnBW + Hands-on DID & VC

Christian Sander, Lead Blockchain & Distributed Ledger Technologies bei EnBW Energie Baden-Württemberg AG

14:40 – 15:30 Fragerunde und Podiumsdiskussion

Moderation: Kai Schmied (Elia Group) & Amira Gutmann-Trieb (Berlin Partner) | Teinehmer:innen: Dr. Harry Behrens, Sara Mamel, Christian Sandner

15:30 – 16:00 abschließende Bemerkungen und Verabschiedung

BerChain und Berlin Partner

Über BerChain e.V.

BerChain e.V. ist ein gemeinnütziger, Mitglieder-geführter Verein mit Sitz in Berlin, der die Berliner Blockchain-Community aus dem gesamten Blockchain-Ökosystem und darüber hinaus verbindet und fördert und Berlin als globale Blockchain-Hauptstadt positioniert. BerChain ermöglicht Wissenschafts- und Forschungsaktivitäten, Bildung und Ausbildung rund um das Thema Blockchain und fördert dadurch das lokale Berliner Blockchain-Ökosystem. Auf diese Weise will BerChain ein einzigartiges interdisziplinäres Umfeld schaffen und das Wachstum der lokalen Blockchain-Community beschleunigen.

Seit März 2021 sind BerChain e.V. und die BTC-ECHO GmbH Medienpartner.

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Bank of AmericaEl Salvador: Bitcoin-Akzeptanz bekommt Unterstützung von US-Bankenriese

2 Stunden

Die Bank of America sieht El Salvadors Bitcoin-Pläne positiv. Das überrascht, da sich die Bank erst diesen März skeptisch gegenüber Bitcoin geäußert hat.

Bank of America – Vorteile Bitcoin als staatliches Zahlungsmittel

2021 ist es so weit – Bitcoin wird erstmalig ein gesetzliches Zahlungsmittel. El Salvador gibt dieses Jahr als erstes Land überhaupt bekannt, Bitcoin als Währung zu akzeptieren. Nun verkündet die Bank of America in einem auf Twitter veröffentlichten Dokument, dass dieser Schritt El Salvadors viele neue Möglichkeiten und positive Perspektiven für das Land bieten könnte. Diese Verkündung der Bank ist deshalb überraschend, da die Bank of America sich erst diesen März äußerst skeptisch gegenüber Bitcoin geäußert hat. Es gäbe keinen Grund Bitcoin zu halten, außer damit zu spekulieren, so die Bank, die zeitweise das größte Kreditinstitut der USA war.

Was für Vorteile könnte Bitcoin dem kleinen südamerikanischen Land bieten?

El Salvador verringert mithilfe Bitcoins die im Land sonst anfallenden Überweisungsgebühren. Bisher werden ein Viertel des Bruttoinlandsproduktes für Überweisungen ausgegeben. Bitcoin könnte dabei helfen, diese immensen Kosten zu senken, so die Bank of America. Dazu kommt, dass circa 70 Prozent der Salvadorianer keinen Zugang zu einem Bankkonto haben. Bitcoin könnte diesen Einwohnern ermöglichen, Zugang zu neuen Möglichkeiten zu gewinnen. 

El Salvador bald neuer Bitcoin Mining Hotspot?

Letztlich sieht die Bank of America als weiteren Vorteil, dass die Anerkennung Bitcoins als gesetzliches Zahlungsmittel Investitionen in das kleine Land fördern könnte. Da China Bitcoin Mining in diesem Jahr weitflächig verboten hat, sind viele Mining-Unternehmen auf der Suche nach neuen Standorten. Vielleicht sehen wir El Salvador bald als neuen Standort? Präsident Bukele äußerte sich etwa in Bezug auf die Möglichkeit, Geothermie aus Vulkanen für die Schürfung der Kryptowährung zu nutzen.

Mehrheit der El Salvadorianer jedoch skeptisch …

Von der Entscheidung der Regierung, Bitcoin als Zahlungsmittel zugelassen zu haben, ist die Mehrheit der Salvadorianer noch nicht überzeugt. Um diese Skepsis zu mildern und die Krypto-Adaption weiter voranzutreiben, planen unter anderem die Brüder des Salvadorianischen Präsidenten einen Stablecoin.

Es bleibt also spannend, inwieweit die Einwohner des südamerikanischen Landes Bitcoin als Währung annehmen. Denn auch andere Länder beobachten die Geschehnisse mit Spannung und Interesse. Die jüngsten Einschätzungen der Bank of America könnten sich positiv auf die Akzeptanz auswirken.

Diamond HandsTrotz 424,8 Millionen US-Dollar Verlust – MicroStrategy hält an Bitcoin-Strategie fest

3 Tagen

MicroStrategy will weiterhin an seiner “Digital-Asset-Strategie” festhalten – trotz einer Wertminderung in Höhe von 424,8 Millionen US-Dollar im ersten Halbjahr 2021. Was hat Michael Saylor vor?

Bei der Bekanntgabe der Unternehmensergebnisse des zweiten Quartals 2021 ließ Michael Saylor, berüchtigter CEO von MicroStrategy, verlauten, dass sein Unternehmen trotz enormer Verluste auf dem Papier weiterhin an seiner Bitcoin-Strategie festhalten würde.

Insgesamt hat MicroStrategy mit seinen Bitcoin-Investitionen seit dem Allzeithoch von Bitcoin bei 64.805 US-Dollar eine Wertminderung seiner Investitionen von insgesamt 689,6 Millionen US-Dollar hinnehmen müssen. Derzeit besitzt MicroStrategy rund 105.085 BTC mit einem Buchwert von 2,051 Milliarden US-Dollar.

MicroStrategy mit Bitcoin-Investitionen immer noch massiv im Plus

Das ist jedoch nur ein Verlust auf dem Papier und spiegelt nicht den realisierten Verlust wider. Zählt man alle Bitcoin-Investitionen zusammen, dann ist MicroStrategy mit seinen Investitionen immer noch mit über einer Milliarde US-Dollar im Plus. Man sollte nämlich nicht vergessen, dass MicroStrategy einen Großteil seiner BTC bereits im August, September und Dezember des Jahres 2020 gekauft hat.

Insgesamt liegt der Durchschnittskurs, zu dem MicroStrategy seine Bitcoins erworben hat, bei knapp 26.000 US-Dollar. Bei einem derzeitigen Bitcoin-Kurs von 38.708 US-Dollar sind die Investitionen des Unternehmens daher nach wie vor äußerst lukrativ.

Zur Kasse, bitteDash wird jetzt in 155.000 Geschäften akzeptiert

3 Tagen

Mit der Kryptowährung Dash lässt sich künftig in 155.000 Geschäften zahlen. Möglich macht das die neue DashDirect-App.

Es ist offiziell: Dash hat die DashDirect-App gelauncht, über die die Kryptowährung an 155.000 Geschäften und 125 Online-Händlern in den USA akzeptiert wird. Darunter finden sich Einzelhandelsketten wie GameStop, Subway, Staples oder Chipotle, ebenso wie einige kleinere Eckläden. Mit einer Art Treue-Programm, das laut Dash bis zu zwölf Prozent Rabatt auf Einkäufe gewährt, soll sich der Anreiz für Nutzer erhöhen. Die Rabatte sollen sich sogar künftig noch erhöhen, sobald “die Nutzung der App insgesamt zunimmt”. Auch eine “Tip”-Funktion enthält die App, mit der Nutzer Dash-Trinkgelder in Restaurants geben können.

Die App ist das Ergebnis einer Investition der Dash Investment Foundation in das Finanztechnologie-Unternehmen CrayPay. Bereits im Januar gab Dash dahingehend Pläne einer Zahlungs-App bekannt. Für die Akzeptanz der Kryptowährung ist die App ein großer Wurf. Das sehen Investoren wohl auch so. Der Privacy Coin wider Willen hat in den letzten 24 Stunden acht Prozent an Wert zugelegt.

Mit sofortiger WirkungBreaking – Binance stellt Futures- und Derivate-Handel in Deutschland ein

3 Tagen

Mit sofortiger Wirkung stellt Binance den Futures- und Derivate-Handel in Deutschland, Italien und den Niederlanden ein. Offene Positionen müssen ab einem späteren Zeitpunkt innerhalb von 90 Tagen geschlossen werden.

Binance zieht sich aus dem Derivatehandel in Europa zurück. In Deutschland, den Niederlanden und Italien können bereits keine Konten für Derivate und Futures eröffnet werden, wie die Krypto-Börse mitteilen ließ. Weitere Länder in der EU sollen folgen. Für offene Position soll eine Übergangszeit von 90 Tagen gelten. Den Zeitpunkt will Binance in einer weiteren Mitteilung bekannt geben.

Zur Begründung heißt es, dass die Produkte wegen der weltweiten Entwicklung des Krypto-Ökosystems neu evaluiert werden müssten, “um die Bedürfnisse unserer Nutzer zu erfüllen”. Wer jedoch die jüngsten Entwicklungen im Hause Binance verfolgt hat, weiß, dass die Börse in letzter Zeit Druck von Aufsichtsbehörden bekommen hat. Den Anfang machte die BaFin im April, als sie Binance wegen fehlender Prospekte gerügt hat. Großbritannien, Japan und Kanada haben die Dienstleistungen schließlich vergangenen Monat eingeschränkt. Wichtige Partner wie die britische Großbank Barclays und Clear Junction sind ebenfalls bereits abgesprungen. Und auch die Stock Token musste die Börse wohl wegen rechtlicher Probleme aus dem Angebot entfernen.